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Baby-Leiche in Berlin-Lichtenberg gefunden

Toter Säugling in Grünanlage Baby-Leiche in Berlin-Lichtenberg gefunden

In einer Grünanlage in Berlin-Lichtenberg ist eine Babyleiche gefunden worden. Wie die Polizei mitteilte, hat ein 31-jähriger ein totes Kind am Dienstagnachmittag entdeckt. Er informierte eine Polizeistreife, die an der Anlage in der Ruschestraße vorbeikam. Ob die Leiche schon länger dort lag, war zunächst unklar. Ermittler sind vor Ort und sicherten Spuren.

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Quelle: dpa

Potsdam/ Berlin. Ein Passant hat eine Babyleiche in einer Grünanlage in Berlin-Lichtenberg gefunden. Wie die Polizei mitteilte, hat der 31-Jährige das tote Kind am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr entdeckt. Er informierte eine Polizeistreife, die zufällig an der Anlage in der Ruschestraße vorbeikam. Ob die Leiche schon länger dort lag, war zunächst unklar. Auch ob es sich um ein Neugeborenes handele, sei noch unbekannt, sagte eine Polizeisprecherin. Eine sofortige Obduktion solle diese Fragen klären.

Grünanlage gesperrt

Die 7. Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen, weil ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden könne, sagte die Sprecherin. Beamte sicherten vor Ort Spuren und machten Fotos. Die Anlage wurde abgesperrt und in der Dämmerung ausgeleuchtet. Der Fundort sei auch mit einem unbemannten Flugobjekt aus der Luft untersucht worden, hieß es. Die Grünanlage befindet sich gegenüber des früheren Stasi-Museums und etwa 100 Meter entfernt von einer Flüchtlingsanlage.

Baby-Fund im Januar

Zuletzt war Anfang Januar in Berlin-Neukölln ein toter Säugling gefunden worden. Das Kind lag in einer Babyklappe des Krankenhauses Neukölln. Das tote Mädchen war zu Silvester entdeckt worden. Die Obduktion ergab, dass das 56 Zentimeter Baby voll entwickelt und lebensfähig war. Die Berliner Polizei setzte Spürhunde sogar im Landkreis Oberhavel ein. Die Suche nach der Mutter dauert laut Polizei an.

Ermittelt hat die Polizei dagegen die Mutter eines Säuglings, der im vergangenen November unter einem Laubhaufen in Friedrichshain entdeckt worden war. Altkleidersäcke, die an den Tagen zuvor neben dem Fundort abgestellt worden waren, hatten die Ermittler auf die Spur der 30-Jährigen geführt. Die Frau wurde vernommen, dann aber wegen mangelnder Beweise frei gelassen.

Von MAZonline

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