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Brandenburg Baby in Plastiktüte erstickt
Brandenburg Baby in Plastiktüte erstickt
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13:55 17.06.2013
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NEURUPPIN

. Seit gestern muss sich die gelernte Frisörin aus Borgsdorf (Oberhavel) wegen Totschlags vor dem Landgericht Neuruppin verantworten.

Die zweifache Mutter soll das 48,5 Zentimeter große und 2640 Gramm schwere Mädchen in den frühen Morgenstunden des 6. Februar 2012 in ihrer Wohnung zur Welt gebracht, abgenabelt, in ein Handtuch gewickelt, in eine Tüte gesteckt und hinter einem Fahrradschuppen versteckt haben. Am 10. Februar wurde das Neugeborene gefunden. „Es war ein ganz gesundes kleines Mädchen“, sagte Rechtsmediziner Jörg Semmler vor Gericht.

Die Angeklagte, eine kleine zierliche Frau, wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Die Kapuze über den Kopf gezogen, betrat sie den Gerichtssaal. Immer wieder verbarg sie ihr Gesicht in den Händen. Der Vater des toten Kindes, Steven D., ist Nebenkläger. Der 27-Jährige und die Angeklagte waren Kollegen in der Filiale einer Fastfoodkette. Dort hat sich die junge Frau bis zur Schichtleiterin hoch gearbeitet. „Von meiner Seite aus entwickelten sich Gefühle“, sagte der junge Mann. Er hätte sich eine Beziehung vorstellen können. Doch „so schnell wie es begann, war es auch zu Ende“, sagte er gestern. Zweimal waren sie miteinander im Bett. Dass das Folgen hatte, wusste er nicht. „Ich habe nicht darauf geachtet und auch nichts gesehen.“ Zwei Arbeitskolleginnen hatten dagegen die Schwangerschaft sofort bemerkt. Darauf angesprochen, hätte die 29-Jährige das verneint und ihren Zustand mit Blähungen erklärt.

Der psychiatrische Gutachter Alexander Böhle sprach von einer „verleugneten Schwangerschaft“. Böhle ging bei der Angeklagten wegen einer „starken dissoziativen Störung“ von einer erheblich verminderten Schuldfähigkeit aus. Morgen will das Gericht entscheiden. (Von Dagmar Simons)

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