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Bahn will Union-Berlin-Chaoten laufen lassen

Nach Randale im Zug Bahn will Union-Berlin-Chaoten laufen lassen

Zwei Tage nach der Randale von Union-Berlin-Anhängern in einem Regionalexpress meldet sich nun die Bahn zu Wort. Sie will prüfen, ob die Chaoten vom Bahnverkehr ausgeschlossen werden können. Außerdem sollen sie zur Kasse gebeten werden. Denn der Schaden ist beträchtlich.

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Ein Abteil ist durch die Union-Berlin-Anhänger schwer beschädigt worden.

Quelle: Twitter

Berlin. Nach der Randale vom Wochenende in einem Regionalexpress droht den Union-Berlin-Anhängern ein Beförderungsauschluss durch die Deutsche Bahn. Man prüfe entsprechende Möglichkeiten, teilte die Bahn am Montag mit. „Randalierer haben in unseren Zügen nichts zu suchen. Wir werden die Täter zur Kasse bitten und prüfen Hausverbote und Beförderungsausschlüsse“, sagte Karsten Schumacher, Leiter DB Regio Produktionsstandort Rostock. Außerdem teilte das Unternehmen mit, welcher Schaden durch die Verwüstung entstanden sei.

Die Union-Anhänger zerstörten unter anderem die Deckenverkleidung

Die Union-Anhänger zerstörten unter anderem die Deckenverkleidung.

Quelle: Twitter

Die Anhänger richteten laut der Deutschen Bahn einen Schaden von 30.000 Euro an. Der Doppelstockwagen sei nahezu fabrikneu gewesen. Es wurden Wand- und Deckenverkleidungen abgerissen, Lampen und Glasscheiben eingetreten, Leitungen herausgerissen und mehrere Videokameras entwendet. Union-Berlin-Fans hatten nach einem Auswärtsspiel bei Hansa Rostock in dem Zug randaliert. Die Bundespolizei veröffentlichte am Wochenende Bilder des verwüsteten Abteils. Der Verein hat sich bislang noch nicht zu den Vorfällen geäußert.

Der Bahn entstehen Extra-Kosten in Höhe mehrerer Millionen Euro

Die Bahn übt harsche Kritik an den Fans. „Wir sind enttäuscht, dass so genannte Fußballfans schwere Schäden verursacht haben. Wenige Chaoten zerstören hier das Engagement der Bahn, der Vereine und Fanprojekte. Auch andere Kunden und friedlich reisende Fans sind von den Ausschreitungen und dem sinnlosen Vandalismus betroffen“, sagte Schumacher.

Laut Deutscher Bahn entstünden dem Unternehmen durch randalierende Fußballanhänger jährlich Kosten in Höhe von mehreren Millionen Euro. Dazu kommen weitere Folgekosten für Sicherheitspersonal und ausfallende Züge. Auch der durch Union-Berlin-Anhänger demolierte Zug könne nun mehrere Wochen nicht eingesetzt werden, teilt die Bahn mit.

Von MAZonline

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