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Brandenburg Bald hat Brandenburg den Super-Wasserwerfer
Brandenburg Bald hat Brandenburg den Super-Wasserwerfer
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19:15 04.08.2016
In Babelsberg demonstrieren heute mehrere Demos. Foto: Julian Stähle Quelle: Stähle
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Potsdam


Die Brandenburger Polizei soll zum Jahreswechsel zunächst einen der bestellten Wasserwerfer erhalten. Das bestätigte das Innenministerium auf MAZ-Anfrage. Zwar hat die Landesregierung zwei geordert, doch angesichts der hohen Nachfrage nach den fast eine Millionen Euro teuren gepanzerten Spritzenfahrzeugen kommt die Produktion nicht hinterher. Im Angesicht von Terror und gewaltträchtigen Demonstrationen rüsten die Polizeibehörden bundesweit auf.

Laut dem Sprecher im Innenministerium, Wolfgang Brandt, wird der futuristisch anmutende Neuwagen vom Typ WaWe 10 000 ergänzt durch ein Gebrauchtfahrzeug aus einem anderen Bundesland. Das soll dann später einem weiteren fabrikneuen Straßen-Schlachtschiff weichen – der Termin ist aber offen. Die Anschaffung an sich ist fürs Land kostenneutral: Der Bund stellt das schwere Gerät bereit.

Brandenburg hatte seine Wasserwerferstaffel 2012 aus Kostengründen abgeschafft. Unter dem Eindruck von eskalierenden Demonstrationen – etwa bei den Pogida-“Abendspaziergängen“ in Potsdam, bei denen 2016 mehrere Polizisten verletzt wurdenvollzog die Landesregierung eine Kehrtwende.

Die Bedienmannschaften müssen zunächst ausgebildet werden, denn die Fahrzeuge stecken voller Elektronik. Sie können unter anderem Wasserwände sprühen, damit Demonstranten zwar nass, aber nicht verletzt werden. Die Tanks fassen 10 000 Liter Wasser, dem Reizstoffe beigemischt werden können. Maximal 65 Meter weit reichen die Spritzen

Von Ulrich Wangemann

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