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Bauernbund fordert „Schutzjagd“ auf Wölfe

Wolfswachen in Brandenburg Bauernbund fordert „Schutzjagd“ auf Wölfe

Die Geduld der brandenburgischen Bauern ist am Ende. Der Wolf macht den Weidetierhaltern weiter zu schaffen. Zwar wolle man den Wolf nicht ausrotten, aber sogenannte Schutzjagden seien angebracht, heißt es in einer Mitteilung des Brandenburger Bauernbunds.

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Quelle: Julian Stratenschulte

Potsdam. Brandenburger Landwirte sehen angesichts zunehmender Wolfsrisse im Land ihre Geduld am Ende. Sie wollten kein Schweigegeld mehr für tote Kälber, betonte Bauer Marcus Schilka aus Guhrow im Spreewald und Mitglied im Vorstand im Brandenburger Bauernbund, am Samstag in einer Mitteilung. Fördermittel für Hochspannungszäune um die Herden zu schützen werden als Bestechungsgeld kritisiert. Einziger Wunsch sei, in Ruhe zu leben.

In Brüssel und Berlin müsse mehr Druck gemacht werden, damit der strenge Schutzstatus des Wolfs im europäischen Naturschutzrecht gelockert werde, verlangte der Bauernbund. Zudem müssten Wölfe, die für umfangreiche Schäden verantwortlich seien, durch sogenannte Schutzjagden zurückgedrängt werden, ohne die Tiere aber erneut auszurotten. „Der Wolf muss ins deutsche Jagdrecht aufgenommen werden, so dass die Population wie jede andere Wildart einfach reguliert werden kann“, lautet eine Forderung.

Am Freitagabend hatten knapp 2000 Menschen an den vom Bauernbund organisierten Wolfswachen teilgenommen. Feuer brannten landesweit an 21 Standorten.

Von Gudrun Janicke

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