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Horrorunfall nach Starkregen: Ein Toter

Im MAZ-Video: Unfall auf der A12 Horrorunfall nach Starkregen: Ein Toter

Ein junger Fahrer eines Kleintransporters ist am Dienstagabend bei einem schweren Unfall auf der A12 ums Leben gekommen. In der Nähe des Dreieck Spreeaus sind drei Fahrzeuge ineinander gekracht. Wegen der Aufräumarbeiten ist die Autobahn stundenlang gesperrt worden. Das MAZ-Video zeigt das Ausmaß des Unfalls.

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Schwerer Unfall auf der A12 bei Schönefeld.

Quelle: julian stähle

Potsdam. Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Nacht zu Mittwoch auf der A12 am Dreieck Spreeau (Dahme-Spreewald) ist ein Kleintransporter-Fahrer getötet worden. Ein weiterer Fahrer wurde schwer verletzt. Die Autobahn in Richtung Frankfurt (Oder) war über sechs Stunden lang gesperrt, es kam zu einem langen Stau.

Zwei Kleintransporter und ein Lkw

Gegen 23.20 Uhr waren zwei Kleintransporter und ein Lkw ineinandergekracht. Der erste Kleintransporter hatte vermutlich aufgrund des starken Regens gebremst. Der nachfolgende Kleintransporter bemerkte dies zu spät und fuhr auf. Daraufhin wurde der erste Transporter auf einen Lkw geschoben.

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Beim Zusammenstoß von zwei Kleintransportern und einem Lkw in der Nacht zu Mittwoch (7./8. Juli 2015) auf der A12 bei Schönefeld stirbt ein Fahrer, ein weiterer wird schwer verletzt. Vermutlich hat Starkregen zu dem Unfall geführt.

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Ein Toter und ein Schwerverletzter

Der Fahrer des ersten Transporters wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Ein Hubschrauber brachte den Mann ins Unfallklinikum nach Berlin, wo er noch in der Nacht seinen Verletzungen erlag. Der andere Kleintransporter-Fahrer wurde schwer verletzt und kam ins Krankenhaus nach Königs Wusterhausen.

Starkregen zum Unfallzeitpunkt

Wie mehrere Augenzeugen vor Ort berichteten, soll zum Zeitpunkt des Unfalls ein Starkregen niedergegangen sein, der die Sicht erheblich behindert hat.

Über 6 Stunden Unfallaufnahme – und Stau

Ein DEKRA-Gutachter untersuchte den Unfallort. Mehrere Abschlepper kamen zum Einsatz, um das Trümmerfeld zu beseitigen. Die Fahrbahn musste gründlich gereinigt werden, da aus einem der verunglückten Fahrzeuge Industrieöl aufgelaufen war.

Für die Zeit der Unfallaufnahme musste die A12 in Richtung Frankfurt (Oder) voll gesperrt werden. Die Autofahrer im Stau harrten mehr als sechs Stunden in ihren Fahrzeugen aus.

Kein Umleiten möglich

Ein Umleiten zur letzten freien Ausfahrt war laut Polizei nicht möglich, da hinter dem Stau ein Autobahnzubringer und das damit verbundene Autobahnkreuz Spreeau liegt, was dort zum Stau geführt hätte.

Unwetterschäden vor allem im Süden Brandenburgs

Die Gewitterfront in der Nacht zu Mittwoch hat vor allem den Süden Brandenburgs stark getroffen. Umgestürzte Bäume, gekappte Strom- und Telefonleitungen, Blitzeinschläge: Die Feuerwehr im Süden des Landes war im Dauereinsatz. mehr >

Von MAZonline

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