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Beifahrer verletzt im Autowrack zurückgelassen

Berlin Altglienicke Beifahrer verletzt im Autowrack zurückgelassen

Ein 34-jähriger Autofahrer kracht in einen Gartenzaun, das Auto wird zerquetscht. Der Mann kann sich befreien und flüchtet zu Fuß. Seinen verletzen Beifahrer (24) lässt er im Wrack zurück.

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Quelle: Morris Pudwell

Berlin. Ein 34-jähriger Autofahrer hat im Berliner Stadtteil Treptow-Köpenick in Altglienicke nach einem Unfall seinen Beifahrer verletzt und eingeklemmt im Wrack zurückgelassen. Gegen 21.10 Uhr raste ein VW Polo die Ortolfstraße Richtung Osten entlang. Auf Höhe der Peenestraße verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und knallte gegen eine Laterne. Die Laterne knickte um, der Polo schleuderte wie ein Flummi von links nach rechts über die, zu dem Zeitpunkt anscheinend leere Straße und flog geradewegs in den soliden Stahlzaun an einem Grundstück genau an der Ecke Warnowstraße. Der Fahrer befreit sich aus dem Fahrzeug und flüchtet zu Fuß. Er lässt seinen Beifahrer schwer eingeklemmt und verletzt zurück.

Feuerwehr musste Autotür und Dach entfernen

Die Befreiung gestaltete sich nicht einfach. Die Feuerwehr musste mit schwerem Gerät die Tür und das Dach entfernen. Mehr als eine Stunde dauerte die Befreiungsaktion, dann konnte der Eingeklemmte in einen Rettungswagen verbracht und ins Krankenhaus gefahren werden. Die schockierten Mieter des Hauses beobachten die Rettungsmaßnahmen, in der sonst eigentlich recht ruhigen Straße in Altglienicke.

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Die Rettungsaktion der Feuerwehr am Montagabend in Berlin war aufwendig: Ein 24-Jähriger war in einem Auto eingeklemmt, mit dem ein 34-Jähriger in einen Gartenzaun fuhr und danach zu Fuß flüchtete. Um den Verletzten bergen zu können, schnitten die Rettungskräfte das Wrack auseinander.

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Auf den Fotos ist die Person durch die Feuerwehr nicht aus Sichtschutzgründen verdeckt worden, sondern um vor Splitter oder sich anderen lösenden Teilen während der Rettung zu schützen. Die Frontscheibe etwa wurde manuell aufgeschnitten. Was ein bisschen nach Chaos an der Unfallstelle aussieht, sind genau einstudierte Abläufe um ein eingeklemmtes Opfer schonend zu befreien. Die Feuerwehr trennte die Laterne ab, ein Elektriker der Stadt klemmte den Strom ab. Von der Laterne bis zum Zaun in der Warnowstraße sind es noch rund 60 Meter. Auf diesem Weg lagen wegen der Rettung des 24-jährigen Beifahrers Scherben und Autoteile.

Fahrer soll Alkohol getrunken haben

Den Fahrer hat die Polizei später in der Nähe des Unfallortes aufgefunden. Der Mann soll Alkohol getrunken haben. Der mutmaßliche Unfallfahrer wurde in der Venusstraße gestellt. Der am Kopf verletzte 34-jährige Mann kam nach einer ambulanten Behandlung zur Blutentnahme auf eine Polizeidienststelle. Der VW wurde von den Verkehrsermittlern wegen des Verdachts auf technische Mängel sichergestellt. Es wird nun ein technisches Gutachten in Auftrag gegeben, wie die Berliner Polizei am Dienstagmorgen mitteilte.

Von Morris Pudwell mit dpa

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