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Brandenburg Bericht: Hohenzollern werden nicht entschädigt
Brandenburg Bericht: Hohenzollern werden nicht entschädigt
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23:53 14.01.2016
Das malerische Krongut Bornstedt. Auch auf diese Immobilie hatten die Hohenzollern 1991 Anspruch erhoben. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Die Nachfahren des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. sollen nach Informationen der Potsdamer Neuesten Nachrichten nun doch keine Entschädigung für enteignete Schlösser, Villen und Ländereien in Potsdam und Brandenburg erhalten. Das habe das dem Finanzministerium unterstehende Landesamt für offene Vermögensfragen im Dezember 2015 entschieden, berichtete das Blatt. Gegen den Ablehnungsbescheid habe Prinz Georg Friedrich von Preußen, der Chef des früheren Königshauses, Klage beim Potsdamer Verwaltungsgericht eingereicht.

Der Fall war monatelang geprüft worden. Eine Entschädigung kann laut Zeitungsbericht etwa dann verweigert werden, wenn Antragsteller der NS-Diktatur „Vorschub geleistet“ haben. Dass dies beim früheren Kronprinzen Wilhelm von Preußen (1882–1951) der Fall gewesen sei, hatten Gutachten zweier renommierter Historiker im vergangenen Jahr festgestellt. Finanzminister Christian Görke (Linke) hatte diese Gutachten eingeholt.

Die Hohenzollern hatten 1991 allein in Brandenburg Ansprüche auf 64 Immobilien angemeldet, darunter Schloss Rheinsberg, das Krongut Bornstedt, Schloss Lindstedt, die Villa Ingenheim oder die Villa Liegnitz am Park Sanssouci. Das Vermögensamt hatte zunächst eine mögliche Ausgleichszahlung an die Hohenzollern von 1,2 Millionen Euro errechnet.

Von MAZ-online

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