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Brandenburg Bericht: Kein Steuerprivileg für Ryder Cup 2022
Brandenburg Bericht: Kein Steuerprivileg für Ryder Cup 2022
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14:38 13.09.2015
Rückschlag statt Abschlag in Bad Saarow (Oder-Spree): Im Golfressort hofft man auf die Ausrichtung des Ryder Cup 2022 – ein Steuerprivileg will der Bund aber nicht erteilen. Quelle: PR
Bad Saarow

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wird nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ dem Golfturnier Ryder Cup 2022 in Bad Saarow südöstlich von Berlin keine Steuern erlassen. Der Minister bezweifle, dass für die Ausrichtung des Wettbewerbs ein besonderes öffentliches Interesse bestehe, was Voraussetzung für den Steuerrabatt sei, schreibt das Magazin und verweist auf eine interne Vorlage des Bundesfinanzministeriums. Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Linke) hatte nach Angaben seines Ministeriums einen Antrag des Golfverbandes Deutschland an Bund und Länder weitergeleitet.

„Finanzminister Görke ist eine Antwort des Bundesfinanzministers noch nicht zugegangen“, teilte eine Sprecherin am Samstag mit. Deutschland hat sich mit dem Golfressort Bad Saarow um den Cup 2022, dem Kontinentalvergleich der besten Golfer aus Europa und den USA, beworben. Der Austragungsort soll Ende Oktober bekanntgegeben werden.

Sollte sich Schäubles Position, wie vom „Spiegel“ wiedergegeben, bestätigen, würde sie mit Unverständnis aufgenommen, hieß es in Potsdam. Mit solchen Veranstaltungen gingen Investitionen und touristische Effekte für die gesamte Region einher, die beachtlich seien. Bisher sei der Ryder Cup in allen Ländern, wo er ausgetragen wurde, steuerlich wie Fußballweltmeisterschaften oder Champions League behandelt worden.

Von Steffi Prutean

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