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Berlin bekommt ein Panda-Pärchen

Nachwuchs im Zoo Berlin bekommt ein Panda-Pärchen

Bärenstarke Nachrichten: Der Berliner Zoo bekommt wieder ein Panda-Pärchen! Die Kanzlerin selbst kündigte die frohe Botschaft bei einem China-Besuch an. Schon seit Jahren hatte es keine Pandas mehr in der Hauptstadt gegeben. Nun steht der Zoo Kopf, um optimale Bedingungen zu schaffen.

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Seit Jahren hat der Berliner Zoo keine Pandas im Gehege. Doch das wird sich nun ändern.

Quelle: EPA

Berlin. Bärenstarke Nachrichten: Der Berliner Zoo soll erstmals seit Jahren wieder ein Panda-Pärchen bekommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kündigte am Rande eines Besuchs in China an, dass über neue Pandas für den Berliner Zoo verhandelt werde. „Das ist ein besonderes Stück China, das viele Menschen in Deutschland erfreuen wird“, sagte sie am Donnerstag.

Im Hauptstadtzoo gibt es schon seit Jahren keine Pandas mehr: Das letzte weibliche Tier war die 2007 gestorbene Yan Yan, die kürzlich ausgestopft zurück nach China gebracht wurde. Nach ihr starb 2012 ihr männlicher Partner Bao Bao. Auch das neue Pärchen wird wohl irgendwann nach China zurückkehren: Pandas sind Eigentum der Volksrepublik.

2004

2004: Das Gesicht zwischen den Pfoten verborgen, sitzt die Panda-Bärin Yan Yan im Zoologischen Garten in Berlin auf einem Stapel Birkenholz, während das Panda-Männchen Bao Bao sie aus seinem abgeschirmten Gehege beobachtet.

Quelle: dpa

Das erste Duo - Bao Bao und Tjen Tjen - war im November 1980 als Staatsgeschenk in Berlin eingetroffen. Nach dem Tod von Pandadame Tjen Tjen („Himmelchen“) im Februar 1984 lebte Bao Bao („Schätzchen“) zunächst als Junggeselle. 1995 wurde schließlich Yan Yan („Die Schöne“) vom damaligen Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) als Leihgabe geholt.

Hoffen auf Nachwuchs

„Für das neue Bärenpaar werden wir optimale Voraussetzungen schaffen, ein neues Gelände ist bereits in der Planung“, kündigte Zoodirektor Andreas Knieriem an. Nach offizieller Zusage könnte demnach im Laufe des kommenden Jahres eine neue Panda-Anlage auf dem derzeitigen Hirsch-Areal entstehen. „Die Berliner wünschen sich diese Tiere“, sagte Knieriem. „Pandas sind nunmal Sympathieträger.“

Zu Lebzeiten der letzten Pandas in Berlin hatten vor allem zahlreiche vergebliche Versuche, auf natürlichem Weg oder mit künstlicher Befruchtung Panda-Nachwuchs zu bekommen, Schlagzeilen gemacht. Was das betrifft, ist der Zoodirektor für die Zukunft zuversichtlich: „Die Vorzeichen stehen heute etwas besser, weil auch China sehr bestrebt ist, dass man ein Pärchen bekommt, das sich miteinander verstehen kann und dann auch genetisch zueinander passt.“

Von MAZonline und dpa

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