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Berlin gibt Wirtschaftsrepräsentanz auf

In Istanbul Berlin gibt Wirtschaftsrepräsentanz auf

Die deutsche Hauptstadt wird ihre Wirtschaftsrepräsentanz in Istanbul zum Ende des Jahres aufgeben, das bestätigte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop am Montag auf Anfrage. Grund dafür seien die politischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei.

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Istanbul: Deutschland wird seine Wirtschaftsrepräsentanz aufgeben.

Quelle: dpa

Berlin. Nächster Punkt im Dissens zwischen Berlin und Ankara. Die deutsche Hauptstadt will nach rund anderthalb Jahren seine Wirtschaftsrepräsentanz in Istanbul schließen, hat aber bereits ein neues Ziel im Blick. „Leider beeinflusst die angespannte politische Lage seit Langem auch die wirtschaftlichen Beziehungen“, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop am Montag auf Anfrage.

Büro soll zum Ende des Jahres aufgegeben werden.

Das Büro in Istanbul habe nicht den Nutzen gebracht, den sie erwartet hätte. Berlin richte sein Augenmerk nun auf die Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zu China. „Daher werden wir nächstes Jahr ein Büro in Peking eröffnen“, kündigte die Grünen-Politikerin an.

Das Büro in Istanbul mit einem Mitarbeiter soll zum Ende des Jahres aufgegeben werden. Es war dazu gedacht, potenzielle Investoren aus der Türkei zu gewinnen und Berliner Unternehmen bei der Erschließung des türkischen Marktes zu unterstützen.

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Von MAZonline

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