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Brandenburg Berlin ist eine Hochburg für Salafisten
Brandenburg Berlin ist eine Hochburg für Salafisten
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09:58 25.01.2016
Quelle: dpa
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Berlin

Seit Januar bekämpft Berlin mit einem neuen Landesprogramm zur Radikalisierungsprävention die zunehmende Zahl von gewaltbereiten Salafisten in Berlin. Von den etwa 680 in Berlin vermuteten Salafisten gelten laut Verfassungsschutz 360 als gewaltbereit, berichtet die „Berliner Morgenpost“. Die Zahl hat sich damit in den vergangenen 5 Jahren deutlich erhöht. Damals wurden 350 Salafisten gezählt, darunter 100 gewaltbereite.

„Berlin ist nach wie vor im bundesdeutschen Vergleich einer der Hotspots von Salafisten“, zitiert das Blatt Verfassungschef Bernd Palenda. Jeder siebente Extremist, der aus Deutschland in die Krisengebiete reise, stamme aus der Hauptstadt. In den vergangenen Monaten seien es etwa 100 gewesen. Das Präventionsprogramm soll dem im Vorfeld vorbeugen.

Einige Islamisten reisen aus, um für den „IS“ zu kämpfen

Viele Extremisten reisen aus Deutschland in die Krisengebiete aus, um dort dem sogenannten Islamischen Staat zu dienen. Rund 700 sollen es bislang gewesen sein. Jeder siebte von ihnen war aus Berlin. Einige von ihnen sind im Syrien oder im Irak ums Leben gekommen, andere sind wieder nach Berlin zurückgekehrt. Verfassungsschutzchef Bernd Palenda dazu: „Die Ausreisedynamik flacht zwar etwas ab, ist aber noch immer besorgniserregend.“

Rekrutierungsversuche vor Flüchtlingsheimen

Experten beobachten zunehmend, dass Salafisten auch in Flüchtlingsheimen aktiv sind und dort junge Männer rekrutieren wollen.

Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen sagte kürzlich in einem Interview, dass in Deutschland rund 1100 gewaltbereite Islamisten leben würden. 430 von ihnen sei jederzeit eine schwere Straftat zuzutrauen, sagte Maaßen weiter.

Von MAZonline

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