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Berlin startet offiziellen Giftköder-Atlas

Tierschutz und Internet Berlin startet offiziellen Giftköder-Atlas

Immer wieder werden in Berlin Köder mit Rasierklingen, Nägeln oder Rattengift entdeckt. Das ist nicht nur für Tiere, sondern auch für Kinder gefährlich. Nun startet die Stadt Berlin einen „Giftköder-Atlas“, in den man selbst Giftköderfunde eintragen und sich über aktuelle Fundstellen informieren kann.

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Ein mit einer Rasierklinge versehenes Wurststück.

Quelle: dpa

Berlin. Tierhasser greifen manchmal zu drastischen Mitteln: Immer wieder werden in Berliner Parks Köder mit Rasierklingen, Nägeln oder Rattengift gespickt und anschließend versteckt. Das ist nicht nur für Hunde, sondern auch für Kinder gefährlich.

Darum hat die Stadt Berlin nun im Internet einen Giftköder-Atlas gestartet. Auf dieser Website können Berliner selbst Giftköderfunde eintragen oder sich über aktuelle Giftköderfunde informieren.

Giftköder-Atlas Berlin

Um einen Fund zu melden, muss man seinen Namen, seine Anschrift und die E-Mail-Adresse angeben. Diese Daten werden aber nicht veröffentlicht und auch nicht weitergegeben, heißt es auf der Website. Grundsätzlich wird empfohlen, beim Fund eines Giftköders Strafanzeige bei der Polizei zu stellen.

Der Tierschutzbeauftragte prüft die Eingabe und alarmiert dann das zuständige Bezirksamt. Das muss den Fund beseitigen. Die Website soll in erster Linie Hundehalter und Eltern informieren, bevor sie in einen Park gehen.

Vergiftete Köder werden auch in Brandenburg immer häufiger gefunden

Vergiftete Köder werden auch in Brandenburg immer häufiger gefunden.

Quelle: MAZonline

Auch im Land Brandenburg werden immer wieder Giftköder entdeckt, Hunde und Katzen mussten qualvoll sterben. Erst vor wenigen Tagen verendete Katze Miezi, die auf dem „Hof der kleinen Tiere“ in Dossow (Ostprignitz-Ruppin) lebte und wahrscheinlich mir Rattengift vergiftet wurde. Im April starb Kater Mauzi in Neuschmerzke (Brandenburg an der Havel), nachdem einen Happen Mett gefressen hatte, der mit einem Angelhaken präpariert war.

Von MAZonline und dpa

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