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Brandenburg Berliner Bienenvolk sorgt für Polizeieinsatz
Brandenburg Berliner Bienenvolk sorgt für Polizeieinsatz
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16:14 28.05.2016
Ein Bienenvolk aus Berlin löste am Samstag einen Polizeieinsatz auf der Schönhauser Allee aus. Quelle: dpa-Zentralbild
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Berlin

Ein Bienenvolk hat am Samstag in Berlin einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der Schwarm war aus einem zwei Häuser entfernten Bienenstock entflogen und hatte sich an der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg auf einem Damenrad niedergelassen, wie ein Polizeisprecher berichtete.

Passanten riefen schließlich die Polizei, die die Umgebung absperrte. Ein herbeigerufener Imker fing das Bienenvolk ein. Er wollte die Bienen in einem kühlen Keller lagern, ehe sie in den kommenden Tagen ausgesetzt werden.

Ein Bienenvolk besteht aus einer Königin, mehreren hundert Drohnen und 30.000 bis 60.000 Arbeitsbienen. Quelle: dpa-Zentralbild

„Dass Bienenvölker sich in Städten an ungewöhnlichen Orten niederlassen, ist nichts Ungewöhnliches“, sagte die Sprecherin des Deutschen Imkerbundes, Petra Friedrich. Ein Grund dafür könne beispielsweise der Mangel an nahegelegenen Bäumen sein. Wenn in Bienenvölkern eine neue Königin heranwachse, spalte sich ein Teil des Schwarms mit ihr ab und suche sich eine neue Behausung.

Übrigens: Das Imkern erfreut sich auch in Brandenburg einer immer größer werdenden Beliebtheit. Allein im vergangenen Jahr ist die Zahl der im Deutschen Imkerbund organisierten Imker in Brandenburg nach Angaben des Länderinstitutes für Bienenkunde um knapp 200 auf rund 2340 angestiegen. Auch die Zahl der Bienenvölker ist im gleichen Zeitraum gewachsen; um gut 1700 auf 22 370.

Alte Königin und fliegende Jungfern

Ein Bienenvolk besteht aus Arbeitsbienen, Drohnen und der Königin. Ein starkes Volk kann eine Größe von bis zu 60.000 Tieren erlangen. Im Winter ist die Volksstärke jedoch wesentlich kleiner. Es gilt die Regel: Je stärker ein Volk in den Winter geht, um so stärker wird es im darauffolgenden Jahr. Bei den Honigbienen überwintert die Königin mit ihrem Volk in einer Bienenkugel. Anders ist es bei Wildbienen. Hier überlebt nur die Königin den Winter.

Jedes Volk besitzt eine Königin. Im Gegensatz zu Arbeitsbienen und Drohnen, kann die Königin bis zu vier Jahre alt werden. Eine Arbeitsbiene wird im Sommer bis zu sechs Wochen alt. Die Winterbiene dagegen überlebt von September bis März. Drohnen sammeln keinen Nektar. Sie sind für die Begattung der jungen Königinnen zuständig.

Ist ein Volk mit seiner alten Königin nicht mehr zufrieden, kann es sich aus einer Eizelle der alten Königin eine neue Königin ziehen. Wenn ein Bienenvolk schwärmt, dann zieht die alte Königin mit einem Teil des Volkes aus und überlässt die alte Wohnstätte mit einem Teil der Arbeitsbienen der neuen Königin.

Kurz nach dem Schlüpfen der neuen Königin begibt sie sich auf den sogenannten Jungfernflug. Dabei sucht sie spezielle Drohnensammelplätze auf, wo sie von den Drohnen im Flug begattet wird. Von bis zu zehn Drohnen erhält die Königin mehrere Millionen Spermien. Diese reichen der Königin für das ganz Leben, um im Bienenstock die Eier zu befruchten. Die Drohnen sterben übrigens nach der Begattung.

Das Prinzip der Imkerei ist, dass dem Bienenvolk der gesammelte Honig weggenommen und das Volk dafür mit Zuckerwasser gefüttert wird. Bienen sammeln übrigens keinen Honig, sondern Nektar. Nektar sind zuckersüße Tröpfchen, die die Blüten bilden. Die Bienen sammeln den Nektar, durch Veränderung des Nektars im Honigmagen der Biene entsteht erst der Honig.

Von MAZonline

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