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Brandenburg Berliner Sex-Täter will sich kastrieren lassen
Brandenburg Berliner Sex-Täter will sich kastrieren lassen
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13:00 09.12.2015
Der 51-Jährige hatte seine neuesten Opfer offenbar in seiner Kirchengemeinde ausgespäht. Quelle: dpa
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Berlin

Zweimal wurde Andreas A.* (51, *Name geändert) bereits wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt. Nach der vorerst letzten Haftentlassung 2010 wurde ihm strikt verboten, sich Kindern zu nähern. Doch er hielt sich nicht daran – und steht seit Dienstag wieder vor dem Landgericht. Er soll drei Mädchen unsittlich berührt und eine 6-Jährige nackt in eindeutigen Posen fotografiert haben. Einer 10-Jährigen hätte er zudem offenbar pornografisches Filmmaterial gezeigt.

Einer Grundschülerin unter das Shirt und an die Brust gegriffen

Seine Opfer hatte der arbeitslose Ingenieur aus Lichtenrade offenbar in seiner Kirchengemeinde kennengelernt. Dort ahnte scheinbar niemand etwas von seinen Vorstrafen oder von den abartigen Neigungen des 51-Jährigen. So konnte er sich auch unbeobachtet an die Mädchen heranmachen.

Einer 10-Jährigen soll er dabei unter das Shirt gegriffen und an die Brust gefasst haben. „Ich habe sie beim Toben gekitzelt“, versucht sich der 51-Jährige vor Gericht herauszureden. Zudem sei er beim Spielen „geschubst“ worden und hätte nur versucht, sich „abzustützen“.

Mädchen soll Pornofilm aus Versehen selbst angeklickt haben

Auch, dass er einem anderen Mädchen pornografisches Filmmaterial gezeigt haben soll, streitet er ab. Die 10-Jährige hätte den Pornofilm auf seinem PC selbst „angeklickt. Es hat sie interessiert.“ Kurz darauf räumt er die Beschuldigungen aber dennoch ein, ebenso wie den Vorwurf, er hätte Sex-Fotos von einer 6-Jährigen gemacht und sie in eindeutig pornografischen Posen fotografiert.

Noch steht das Urteil aus. Doch Andreas A. will auch selbst etwas gegen seine verbotenen Neigungen tun. Er plane, sich schon bald „chemisch oder chirurgisch kastrieren“ zu lassen. Wie ernst ihm dieser Schritt wirklich ist, bleibt unbeantwortet. Ebenso wie die Frage, ob sich das Gericht von seinen „Beteuerungen“ beeinflussen lässt.

Von MAZonline

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