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Trauer um Berliner Stadtbärin Schnute

Tier wurde eingeschläfert Trauer um Berliner Stadtbärin Schnute

Die wohl bekannteste Berliner Bärendame ist tot. Schnute, die lange im Zwinger im Köllnischen Park lebte, ist am Sonntag eingeschläfert worden. Über die Haltung von Schnute wurde immer wieder diskutiert. Zuletzt ist auch ein Umzug nach Brandenburg im Gespräch gewesen. Die Tierschutzorganisation PETA will Schnutes Zwinger zu einem Mahnmal machen.

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Die Berliner Stadtbärin Schnute
 

Quelle: dpa

Berlin.  Berlins Stadtbärin Schnute ist tot. Sie wurde am Sonntag eingeschläfert. Das sagte eine Sprecherin des Bezirksamts Mitte am Montag. Das Wappentier, das in einem Gehege im Köllnischen Park lebte, ist 34 Jahre alt geworden. Das betagte Tier hatte gesundheitliche Probleme. Es litt an Arthrose. Ein Tierschützer hatte zuletzt gefordert, Schnute einschläfern zu lassen.

 Um die Haltung der Stadtbärin hatte es immer wieder Diskussionen gegeben. 2013 wurde auch ein Umzug von Schnute nach Brandenburg ins Gespräch gebracht. Dort sollte sie in Johnnismühle in einem Wildpark aufgenommen werden.

PETA will Zwinger umbauen lassen

Die Tierschutzorganisation PETA will Schnutes Zwinger zu einem begehbaren Mahnmal für den Tierschutz umbauen lassen. "Auf diese Weise könnte ein Bewusstsein für das leidvolle Leben eingesperrter Tiere geschaffen und Menschen dazu ermutigt werden, in Zukunft sämtliche Einrichtungen zu meiden, in denen Tiere gequält werden", schreibt PETA in einer Mitteilung. An einem möglichen Umbau wolle man sich mit 1000 Euro beteiligen.

PETA hat sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch zu der Haltung der Berliner Stadtbären geäußert.

Scharfe Kritik von Tierschützern an der Haltung der Bärin

Schnute lebte mit Maxi im 1939 in Betrieb genommenen und auch zu DDR-Zeiten bei Familien beliebten Bärenzwinger am Köllnischen Park im Bezirk Mitte. Maxi war bereits 2013 gestorben. Tierschützer halten die 480 Quadratmeter große Anlage für nicht artgerecht. Beton, ein kleines Wasserbecken, kaum Beschäftigungsmöglichkeiten – „die Zurschaustellung der Wildtiere mutet wie ein mittelalterliches Spektakel an“, kritisierte Claudia Lotz vom Bund gegen Missbrauch der Tiere (BMT). Die Stadtbären seien verhaltensgestört. Auch andere Aktivisten, darunter Tatort-Ermittler Andreas Hoppe, warfen dem Bezirk Tierquälerei vor – und forderten ein naturnahes Gehege für Maxi und Schnute.

Von MAZonline

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