Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Trauer um Berliner Stadtbärin Schnute
Brandenburg Trauer um Berliner Stadtbärin Schnute
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:55 12.10.2015
Die Berliner Stadtbärin Schnute  Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

 Berlins Stadtbärin Schnute ist tot. Sie wurde am Sonntag eingeschläfert. Das sagte eine Sprecherin des Bezirksamts Mitte am Montag. Das Wappentier, das in einem Gehege im Köllnischen Park lebte, ist 34 Jahre alt geworden. Das betagte Tier hatte gesundheitliche Probleme. Es litt an Arthrose. Ein Tierschützer hatte zuletzt gefordert, Schnute einschläfern zu lassen.

 Um die Haltung der Stadtbärin hatte es immer wieder Diskussionen gegeben. 2013 wurde auch ein Umzug von Schnute nach Brandenburg ins Gespräch gebracht. Dort sollte sie in Johnnismühle in einem Wildpark aufgenommen werden.

PETA will Zwinger umbauen lassen

Die Tierschutzorganisation PETA will Schnutes Zwinger zu einem begehbaren Mahnmal für den Tierschutz umbauen lassen. "Auf diese Weise könnte ein Bewusstsein für das leidvolle Leben eingesperrter Tiere geschaffen und Menschen dazu ermutigt werden, in Zukunft sämtliche Einrichtungen zu meiden, in denen Tiere gequält werden", schreibt PETA in einer Mitteilung. An einem möglichen Umbau wolle man sich mit 1000 Euro beteiligen.

PETA hat sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch zu der Haltung der Berliner Stadtbären geäußert.

Scharfe Kritik von Tierschützern an der Haltung der Bärin

Schnute lebte mit Maxi im 1939 in Betrieb genommenen und auch zu DDR-Zeiten bei Familien beliebten Bärenzwinger am Köllnischen Park im Bezirk Mitte. Maxi war bereits 2013 gestorben. Tierschützer halten die 480 Quadratmeter große Anlage für nicht artgerecht. Beton, ein kleines Wasserbecken, kaum Beschäftigungsmöglichkeiten – „die Zurschaustellung der Wildtiere mutet wie ein mittelalterliches Spektakel an“, kritisierte Claudia Lotz vom Bund gegen Missbrauch der Tiere (BMT). Die Stadtbären seien verhaltensgestört. Auch andere Aktivisten, darunter Tatort-Ermittler Andreas Hoppe, warfen dem Bezirk Tierquälerei vor – und forderten ein naturnahes Gehege für Maxi und Schnute.

Von MAZonline

Brandenburg Tier war beim Fund noch warm - Erschossener Wolf gibt Rätsel auf

Wieder ist ein Wolf in Brandenburg erschossen worden. Ein Pilzsucher hatte das tote Tier am Sonnabend in einem Wald bei Siegdahl gefunden. Die Tat muss kurz zuvor passiert sein, denn der Körper des Wolfes war noch warm. Es ist nicht das erste Mal, dass hierzulande ein Wolf erschossen wird.

12.10.2015
Brandenburg Gartenschau in der Havelregion - Buga-Macher trotz Besucherflaute zufrieden

Die Zahlen lesen sich dramatisch: Statt angepeilter 1,5 Millionen Besucher kamen gerade einmal etwas mehr als eine Million. Dazu hat die Bundesgartenschau ein dickes Minus von 10 Millionen Euro eingefahren. Die Buga-Macher ziehen trotzdem ein positives Fazit. Auch das umstrittene Konzept wird verteidigt.

12.10.2015

Der kleine Mohammed bleibt weiter verschwunden. Zwar sind nach der Veröffentlichung von den Bildern einer Überwachungskamera schon mehrere Hinweise eingegangen, eine heiße Spur hat sich bisher aber nicht ergeben. Noch rätseln die Ermittler, wer der bärtige Mann neben dem kleinen Flüchtlingsjungen ist.

11.10.2015
Anzeige