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Besucherminus: Sanssouci und Co. schließen früher

Schlösserstiftung Besucherminus: Sanssouci und Co. schließen früher

Die Schlösserstiftung setzt den Rotstift an, weil die Besucher in den historischen Schlössern und Gärten Berlins und Brandenburgs ausbleiben. Schon nächstes Jahr sollen die Öffnungszeiten reduziert werden. Das trifft vor allem die Besucher in den späten Nachmittagsstunden.

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Potsdams Aushängeschild Schloss Sanssouci schließt im kommenden Jahr womöglich früher.

Quelle: Friedrich Bungert

Potsdam. Aufgrund rückläufiger Besucherzahlen in den historischen Schlössern und Gärten Berlins und Brandenburgs sollen die Öffnungszeiten im kommenden Jahr reduziert werden. Das erklärte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg auf MAZ-Anfrage.

„Die Schlösser werden ab 2018 je nach Saison und Standort eine halbe Stunde bis Stunde früher als bisher schließen. Die morgendlichen Öffnungszeiten bleiben unverändert“, sagte Stiftungssprecher Frank Kallensee. Als Grund für die Maßnahme verwies der Sprecher auf den „Besucherbedarf“. Die Stiftung passe die Besucherzeiten regelmäßig dem Bedarf an, hieß es.

Letzter Einlass schon um 16.30 Uhr?

Im vergangenen Jahr waren die Besucherzahlen in den Berliner und Brandenburger Häusern zurückgegangen. 2016 inspizierten 1,7 Millionen Menschen die historischen Häuser in Berlin und Brandenburg, 2015 waren es noch 1,8 Millionen gewesen. Stiftungsdirektor Hartmut Dorgerloh begründete den Rückgang mit der sanierungsbedingten Schließung einiger Häuser. Der Rückgang sei aber geringer ausgefallen als befürchtet, hatte er im Februar erklärt, als die Stiftung Bilanz zog.

In der Hauptsaison von April bis Oktober könnten dann Attraktionen wie Schloss Sanssouci, Neues Palais oder Schloss Charlottenburg bereits um 16.30 bis 17 Uhr die letzten Besucher einlassen statt wie bisher um 17.30 Uhr. Im Winter würde der letzte Einlass von 17 Uhr auf 16 Uhr bis 16.30 Uhr vorverlegt.

Von Torsten Gellner

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