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Bewährung nach Schuss aus Polizeiwaffe

Festnahme in Cottbus eskaliert Bewährung nach Schuss aus Polizeiwaffe

Im August 2014 wartet die Polizei in Cottbus stundenlang auf einen Verdächtigen. Dann taucht der Gesuchte in einem Pkw auf. Die Polizisten steigen aus ihrem Wagen, nähern sich dem Fahrzeug mit dem Verdächtigen – dann löst sich ein Schuss aus einer Polizeiwaffe. Der Mann wird lebensgefährlich verletzt. Der Polizist wurde jetzt zu einer Bewährungsstrafe verurteilt

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Quelle: dpa

Potsdam/ Cottbus. Nach dem Schuss aus seiner Dienstwaffe bei einer Festnahme ist ein Brandenburger Polizist wegen fahrlässiger Körperverletzung im Amt zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem müsse der 53-Jährige eine Geldstrafe von 3000 Euro zahlen, teilte ein Sprecher des Landgerichts Cottbus am Freitag mit.

Polizisten wollten im August vergangenen Jahres einen Mann festnehmen und stoppten sein Auto. Da mit Gegenwehr gerechnet wurde, zog der Polizist die Dienstwaffe. Vorschriftswidrig hatte er bereits den Finger am Abzug. Der versehentlich gelöste Schuss traf den heute 38-Jährigen am Kopf. Er liegt seitdem im Koma. Der Strafbefehl ist noch nicht rechtskräftig.

Von MAZonline

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