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Bewährungsstrafe für Verrat von Polizei-Interna

Polizist in Cottbus vor Gericht Bewährungsstrafe für Verrat von Polizei-Interna

Teure Autos gegen geheime Infos, so lautet der Deal zwischen einem Polizisten aus Brandenburg und dem Chef eines Sicherheitsunternehmens. Beide Männer stehen ab heute in Cottbus vor Gericht. Die Vorwürfe gegen den Polizisten: Verletzung des Dienstgeheimnisses und Bestechlichkeit. Nun hat das Gericht das Urteil gesprochen.

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Ein Brandenburger Polizist soll Dienstgeheimnisse verraten haben.

Quelle: dpa

Cottbus, Neuruppin. Weil er Interna weitergegeben haben soll, musste sich ein Kommissar dem Schöffengericht des Amtsgerichts in Cottbus verantworten. Nun wurde er zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt. Die Ankläger gingen bei dem Polizeibeamten von einem Vorteil von etwa 50 000 Euro aus. Diese Summe muss er nun an die Staatskasse zahlen.

Dem Polizeibeamten wurde von der Neuruppiner Staatsanwaltschaft Verletzung des Dienstgeheimnisses und Bestechlichkeit vorgeworfen.

Ebenfalls angeklagt war der Geschäftsführer eines Cottbuser Sicherheitsunternehmens, der die Informationen erhalten haben soll.

Mehrere Jahre soll es zwischen den beiden einen Deal gegeben haben: Der Polizist bekommt teure Autos, die er fahren darf, und liefert dafür Informationen. Diese soll er aus polizeilichen Daten- oder Auskunftssystemen entnommen haben. Dabei ging es laut Anklage um Personendaten und Halterabfragen.

Von dpa

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