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Blitz-Marathon am Donnerstag - auch auf Twitter

Polizei und soziale Medien Blitz-Marathon am Donnerstag - auch auf Twitter

Seit zehn Monaten ist sie auf Facebook, ab Montag auch auf Twitter: Brandenburgs Polizei hat die sozialen Netzwerke für sich entdeckt. Doch der Anlass für die Twitter-Aktion kommende Woche dürfte nicht bei allen Autofahrern auf Begeisterung stoßen.

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Polizei Brandenburg bei Facebook
 

Quelle: Screenshot

Potsdam.  Am Montag startet die Brandenburger Polizei unter dem Namen @polizeibb einen eigenen Twitter-Kanal. Bis kommenden Sonntag soll täglich von 10 bis 17 Uhr aus dem Lagezentrum des Polizeipräsidiums für mehr Vorsicht im Straßenverkehr geworben werden.

#8geben beim Blitz-Marathon am Donnerstag

Anlass der Twitter-Aktion mit dem Hashtag #8geben sind verstärkte Geschwindigkeitskontrollen am kommenden Donnerstag (21. April, 6 Uhr, bis Freitag, 22. April, 6 Uhr) in Brandenburg und acht weiteren Bundesländern. Die Polizei twittert neben Verkehrsunfällen mit Verletzten dann auch vom sogenannten Blitz-Marathon: Standorte von Kontrollstellen und Hinweise rund um das Thema Verkehrsprävention.

Wo genau geblitzt wird, hat die Polizei am Samstag noch nicht bekanntgegeben. In Potsdam durften die Bürger mitentscheiden, wo Blitzer aufgestellt werden sollen. Neben Brandenburg gibt es verstärkte Kontrollen gegen Raser auch in Berlin, Hamburg, Hessen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Seit 10 Monaten auf Facebook

Die Twitter-Aktion hat die Brandenburger Polizei auf ihrer Facebook-Seite angekündigt, mit der sie seit zehn Monaten online ist. “In knapp zehn Monaten mit unserem Facebook-Profil haben mehr als 16 400 unsere Seite mit „Gefällt mir“ markiert“, erklärte Polizeisprecherin Anja Resmer.

Mit ständig neuen Beiträgen, die auch mit Bildern oder Videos angefüttert würden, versuche das Redaktionsteam, die Facebook-Seite interessant zu halten. Mehr als 370 Beiträge seien seit August 2015 veröffentlicht worden. „Wir holen uns immer das neuste Material aus den Dienststellen. Dabei kommen vor allem die kuriosen Sachen bei unseren Lesern an“, erzählt Kollegin Stefanie Neumann.

Bisher kaum Probleme mit Hasskommentaren

Schwerwiegende Probleme mit Hasskommentaren gab es bislang nicht. „Seit August haben wir insgesamt nur vier Strafanzeigen aufgenommen.“ Dabei sei es meistens um Kommentare gegangen, in denen strafrechtlich relevantes Videomaterial verlinkt wurde, sagte Neumann. In einem Fall wurde ein Link zu einem Video gepostet, das zeigt, wie eine Frau verprügelt wurde. „Hier haben wir gegen den Schläger ermittelt und gegen denjenigen, der den Link gepostet hat“, so die Hauptkommissarin. Resmer wies darauf hin, dass über die sozialen Netzwerke bei der Polizei keine Anzeigen gestellt werden können.

Von MAZonline, dpa

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