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Brandenburg Achtung! Heute wird in ganz Brandenburg geblitzt
Brandenburg Achtung! Heute wird in ganz Brandenburg geblitzt
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00:52 21.04.2018
Quelle: dpa (Symbolbild)
Potsdam

Brandenburgs Verkehrspolizei hat am Mittwochmorgen wieder mit einem sogenannten Blitzmarathon begonnen. Mit Kontrollen auf Autobahnen sowie Bundes-, Landes- und Kreisstraßen und in Städten will die Behörde gegen Verkehrsrowdys vorgehen. Auf Twitter betonte die Polizei: „Es gilt wie jeden Tag: Fahren Sie vorsichtig und nehmen Sie gegenseitig #Rücksicht!“.

Mehr als 20 europäische Staaten beteiligen sich an diesem Tag an der Aktion. Auch fast alle Bundesländer machen mit, Berlin und Nordrhein-Westfalen jedoch nicht.

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Geschwindigkeit die tödlichste Unfallursache in Brandenburg

„Geschwindigkeit ist die tödlichste Unfallursache im Land Brandenburg. Im Jahr 2017 starben 148 Menschen auf den Straßen Brandenburgs. Jeder vierte Unfalltote (insgesamt 42 Menschen) verlor sein Leben bei einem geschwindigkeitsbedingten Verkehrsunfall. Mit Hilfe des Blitzmarathons haben wir die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit der Medien und damit auch der breiten Öffentlichkeit auf dieses wichtige Thema zu lenken“, sagte Polizeivizepräsident Roger Höppner.

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren blieben die genauen Kontrollstellen geheim. „Die Auswertung der Ergebnisse wird zeigen, welche Auswirkungen dieses Vorgehen hat“, teilte die Polizei mit. Nicht nur die Polizei, auch die Kommunen und Landkreise werden kontrollieren.

Kontrollen überall im Land und auf allen Straßen

In den vergangenen Jahren wurden die Kontrollstellen Tage vorher angekündigt. Alles, was die Polizei in diesem Jahr vorab bekanntgibt, ist: „Die Geschwindigkeitskontrollen werden flächendeckend im ganzen Land stattfinden. Kontrolliert wird auf Autobahnen, auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sowie in Alleen und innerstädtischen Bereichen“. In den vergangenen Jahren wurden verstärkt vor Schulen und Kitas geblitzt.

Rückblick auf 2017

Im vergangen Jahr wurden an mehr als 200 Kontrollstellen 184.283 Fahrzeuge durch automatisierte Messtechnik und mit Handlasermessgeräten gemessen.

Mehr als 7000 Autofahrer wurden geblitzt, es wurden zum Teil erhebliche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt und geahndet. Einige Beispiele: In Vogelsdorf raste ein Auto 115 km/h an einer Schule vorbei. Erlaubt waren an dieser Stelle 50 km/h. In Wandlitz (Barnim) fuhr ein Mann vor einem Kindergarten mit Tempo 68, erlaubt waren hier nur 30 km/h. Und auf der A 2 (Potsdam-Mittelmark) wurde ein Mann mit Tempo 220 geblitzt - erlaubt waren 120 km/h.

Aufreger: Die Polizei begleitete die Aktion fleißig per Twitter. Dabei verschickte sie auch ein Foto eines Smarts mit einem rasanten Aufkleber: „Live fast, drive faster.“ Die Autobesitzerin meldete sich bei der MAZ. Sie hatte ihr Auto gar nicht bewegt.

Von MAZonline

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