Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Bombardier: Woidke stellt sich auf Kampf ein
Brandenburg Bombardier: Woidke stellt sich auf Kampf ein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:03 21.04.2017
Immer wieder demonstrieren Bombardier-Mitarbeiter gegen den drohenden Stellenabbau. Quelle: dpa
Anzeige
Hennigsdorf

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) stellt sich auf einen „harten Kampf“ um den Erhalt der Jobs im Hennigsdorfer Bombardier-Werk ein. Bis zu 900 Stellen könnten nach Befürchtungen des Betriebsrats hier gestrichen werden. Dessen Vorsitzender Michael Wobst befürchtete, dass die Produktion in Hennigsdorf komplett geschlossen und ins sächsische Bautzen verlagert werden soll. „Wir werden dagegen alles tun, was wir als Land machen können“, unterstrich Woidke am Rande der Versammlung.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (r.) hat den Beschäftigten in Hennigsdorf volle Unterstützung zugesagt. Quelle: dpa

Die Möglichkeiten eines Regionalpolitikers seien gegenüber einem international operierenden Konzerns jedoch begrenzt, räumte Woidke ein. „Wir hoffen aber, dass die Konzernzentrale in Quebec merkt, dass in Deutschland bestimmte Sachen wichtig sind.“ Jeder einzelne Industrie-Arbeitsplatz habe in Brandenburg Bedeutung. „Und wir sind es gewohnt, zu kämpfen. In den 90er Jahren haben wir häufig gewonnen und auch mal verloren. Aber wir werden nicht aufgeben“, unterstrich Woidke. Notfalls stelle das Land für Bombardier Fördergelder bereit. Bedingung: Die Produktion müsse in Hennigsdorf bleiben.

Auch am Freitag hielt sich die Unternehmensleitung bedeckt, welche Pläne sie für Hennigsdorf hat. „Wir können den noch kommenden Gesprächen nicht vorweggreifen“, betonte ein Sprecher. Klar sei bislang nur, dass der kanadische Flugzeug- und Bahnkonzern weltweit 5000 Stellen streichen will. Am 26. April will die Geschäftsführung ihr Konzept mit dem Gesamtbetriebsrat besprechen.

.

Von dpa

Brandenburg Autos einer Burger-Kette in Flammen - Linksextremer Brandanschlag?

Die Veränderung bestimmter Stadtteile in Berlin war für die extremistische Szene schon oft Anlass für Anschläge. Jetzt sind mehrere Autos einer Burger-Kette in Berlin-Neukölln angezündet worden. Möglicherweise besteht zur linken Szene eine Verbindung.

21.04.2017

Viele Ausbildungsplätze, wenig Azubis: In Brandenburg ist knapp die Hälfte der Lehrstellen nicht besetzt. Die Ursachen sind vielfältig. Ein Grund ist, dass sich die Jungen und Mädchen immer noch an den klassischen Berufen ihres Geschlechts orientieren.

26.02.2018
Brandenburg Blitzer-Marathon: Wirbel um Twitterbild - Potsdamerin sauer auf Polizei: Sie parkte doch nur...

Mehrere Tausend Raser gingen der Polizei beim Blitzmarathon ins Netz. Die Polizei begleitete die Aktion fleißig per Twitter. Dabei verschickte sie auch ein Foto eines Smarts mit einem rasanten Aufkleber: „Live fast, drive faster.“ Die Autobesitzerin meldete sich nun irritiert bei der MAZ. Sie hatte ihr Auto gar nicht bewegt.

21.04.2017
Anzeige