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Brandenburg Bombastisches Filmjahr für Berlin-Brandenburg
Brandenburg Bombastisches Filmjahr für Berlin-Brandenburg
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07:44 04.02.2016
Kinohit 2015: „Fack ju Göhte 2“ mit einem gechillten Elyas M’Barek. Quelle: Constantin
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Potsdam

Ob die US-Agentenserie „Homeland“, die Märchenneuverfilmung „Das kalte Herz“ oder die Bestselleradaption „Tschick“: Brandenburg und Berlin werden als Schauplätze für Kino- und TV-Produktionen immer beliebter. An mehr als 4700 Drehtagen entstanden im vergangenen Jahr Filme und Serien – 2351 Drehtage entfielen dabei auf vom Medienboard Berlin-Brandenburg unterstützte Produktionen. Über ein „Rekord-Filmjahr“ für die künstlerisch und wirtschaftlich boomende Hauptstadtregion freute sich Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus am Mittwochabend bei der Präsentation der 2015er Bilanz. 2014 fiel an „nur“ 4000 Tagen in der Region eine Filmklappe.

Mit 25,6 Millionen Euro subventionierte das Medienboard 224 Filmprojekte. Jeder Förder-Euro wurde sechsfach in der Region ausgegeben (etwa für Filmgewerke, Hotels, Taxis). Geld, das sich an der Kinokasse auszahlt: Rund 24,1 Millionen Kinobesucher sahen im vergangenen Jahr Produktionen, die das Medienboard unterstützte. Das sind fast drei Viertel aller deutschen Filme, darunter der Superhit „Fack ju Göhte 2“ sowie „Honig im Kopf“ und „Er ist wieder da“.

2015 jubelte man beim Medienboard über etliche Preise, darunter über vier Oscars für die Studio-Babelsberg-Koproduktion „Grand Budapest Hotel“ sowie über den Silbernen Berlinale-Bär und sechs deutsche Filmpreise für den Berlin-Film „Victoria“. Chancen auf sechs Goldjungs und auf neun britische Filmpreise hat im Februar der Agententhriller „Bridge of Spies“, den Steven Spielberg unter anderem an der Glienicker Brücke mit Fördermitteln des Medienboard inszenierte. Damit auch künftig potenzielle Oscar-Gewinner in der Hauptstadtregion entstehen können, mahnte Kirsten Niehuus „tragfähige Fördermodelle in Deutschland an, um weiterhin international wettbewerbsfähig zu sein. Die Kreativität und das Know-How haben wir.“

Von Ricarda Nowak

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