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12.000 Menschen müssen aus Wohnungen raus

Bombenentschärfung in Berlin-Kreuzberg 12.000 Menschen müssen aus Wohnungen raus

Ausnahmezustand in Berlin-Kreuzberg. Ganz in der Nähe vom Checkpoint Charlie müssen am Freitag rund 12.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Dort soll im Laufe des Tages eine 250-Kilogramm-Bombe entschärft werden. Die Evakuierungen der Wohnungen sind aber nur eine Folge, mit die Anwohner klar kommen müssen.

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Quelle: MAZ

Berlin-Kreuzberg. Einen Tag lang, von 8 bis 18 Uhr, müssen am Freitag rund 12.000 Anwohner aus Berlin-Kreuzberg ihre Wohnungen verlassen. Grund ist eine erneute Bombenentschärfung. Erst vor einer Woche war dort eine Bombe unschädlich gemacht worden. Am Mittwoch ist nun bei Bauarbeiten eine weitere Bombe entdeckt worden. Sie ist 250 Kilogramm schwer und soll im Laufe des Tages entschärft werden.

Großer Sperrkreis, 12.000 Anwohner betroffen

Laut Polizei werden voraussichtlich erneut zwischen 11.000 und 12.000 Anwohner betroffen sein. Sie sollten für den Zeitraum der Entschärfung von 8 bis 18 Uhr ihre Häuser verlassen. Die Polizei hat am frühen Morgen mit der Einrichtung der Sicherheitszone begonnen und das Gebiet abgeriegelt. Im Sperrkreis liegen unter anderem Teile der Rudi-Dutschke-Straße und der Alten Jacobstraße. Der Sperrkreis reicht nahezu bis an den bei Touristen beliebten frühen Grenzübergang Checkpoint Charlie.

Ämter und Museen bleiben am Freitag geschlossen

In der Sicherheitszone um den Fundort liegen unter anderem auch das Jüdische Museum, die Regionaldirektion Berlin Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, die Agentur für Arbeit Berlin Mitte und das Jobcenter Friedrichshain/Kreuzberg. Sie bleiben am Freitag geschlossen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kündigten an, dass die U-Bahnlinie U6 unterbrochen und die Buslinie 248 umgeleitet werden. Genauere Angaben zur Dauer der Einschränkungen machte der Betreiber vorerst nicht.

Von MAZonline

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