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Bombensprengung auf A15 erneut verschoben

Autobahn bei Forst gesperrt Bombensprengung auf A15 erneut verschoben

Seit Freitag ist die Autobahn 15 auf einem zehn Kilometer langen Teilstück gesperrt. Und das wird noch eine Weile so bleiben. Nachdem die geplante Sprengung auch am Dienstag nichts wurde, sollte am Mittwoch der nächste Versuch unternommen werden. Doch auch der ist jetzt geplatzt.

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Am Montag wurde ein Bagger bereitgestellt, um Teile der Autobahn abzubaggern.

Quelle: dpa-Zentralbild

Forst. Die mögliche Sprengung einer mutmaßlichen Weltkriegsbombe unter der Fahrbahn der Autobahn 15 in Südbrandenburg ist erneut verschoben worden. Für den Mittwoch sei keine Sprengung angekündigt, sagte eine Sprecherin des Lagezentrums am Vormittag.

Zunächst müsse der Blindgänger weiter freigelegt werden, sagte sie. Es stehe auch noch immer nicht fest, ob es sich bei dem Metallkörper in drei bis fünf Meter Tiefe um eine Weltkriegsbombe handele, sagte Cornelia Mitschka vom Landesbetrieb Straßenwesen. Eigentlich hatte man eine mögliche Sprengung am Mittwoch oder aber einen Abtransport am Mittag geplant.

Der Blindgänger muss am Mittwoch weiter freigelegt werden

Der Blindgänger muss am Mittwoch weiter freigelegt werden.

Quelle: dpa-Zentralbild

Erst am Dienstagnachmittag war es dem Technischen Hilfswerk gelungen, die Fahrbahndecke aufzufräsen, teilte eine Sprecherin des Landesbetriebs Straßenwesen mit. Bagger hätten begonnen, Fahrbahnteile zu entfernen und das darunterliegende Erdreich auszuheben.

Bombe wird gesprengt oder abtransportiert

Die Bombe war zwischen Roggosen und Forst (Spree-Neiße-Kreis) entdeckt worden. Entscheidet sich der Kampfmittelräumdienst in den nächsten Tagen für eine Sprengung, müsse eine Sperrzone mit einem Radius von 1,5 Kilometern um den Fundort eingerichtet werden.

Laut Polizei steht noch nicht hundertprozentig fest, ob es sich bei dem in einer Tiefe von drei bis fünf Metern liegenden Metallkörper um eine Weltkriegsbombe handelt.

Staus am Montag und Dienstag

Während es am Wochenende nicht zu erheblichen Behinderungen kam, staute sich am Montag der Verkehr rund um das gesperrte Teilstück der A15. Vor allem die Umfahrungsmöglichkeiten waren dicht.

Der Blindgänger war am vergangenen Freitag bei Arbeiten zum Verlegen einer Gasleitung unter der Fahrbahn entdeckt worden. Ein Tunnelbohrer war auf die Bombe gestoßen und hat sie möglicherweise beschädigt. Daraufhin wurde die Autobahn in beiden Richtungen gesperrt. Der Verkehr wird derzeit über eine Landstraße umgeleitet.

Wenn Bombensprengung, dann lange Sperrung

Unklar ist bislang noch immer, ob der Blindgänger abtransportiert werden kann, oder vor Ort gesprengt werden muss. Im letzteren Fall wäre sogar eine Sperrung der Autobahn über weitere zwei Wochen denkbar. Bei einer Sprengung müssten gewaltige Schäden an den Fahrbahnen repariert werden. Wenn die Bombe abtransportiert werden kann, blieben nur die Fahrbahnen in Richtung Forst für die Dauer der Reparaturarbeiten gesperrt.

Von dpa

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