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Bramm-Pegida macht wieder mobil

Kundgebung angemeldet Bramm-Pegida macht wieder mobil

Brandenburgs Pegida-Trittbrettfahrer machen nach dem großen Zulauf bei der Pegida-Demonstration am Montag wieder von sich reden. Die Initiative „Brandenburger für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung“ hat erste Kundgebungen angemeldet. In der Vergangenheit liefen auch Totschläger und Rechtsextremisten mit. Der Gegenwind lässt allerdings nicht lange auf sich warten.

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Anhänger der Pegida-Bewegung.

Quelle: Bauer

Potsdam. Nach dem Zulauf für die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung in Dresden, zum Jahrestag waren am Montag bis zu 20000 Menschen gekommen, wollen rechte Organisationen auch in Brandenburg wieder zu Demonstrationen aufrufen. Für den 30. Oktober und den 27. November habe die Initiative „Brandenburger für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung“ (Bramm-Pegida) Kundgebungen in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) mit jeweils 80 bis 100 Teilnehmern angemeldet, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Dienstag. Die Partei Die Linke habe bereits Gegendemonstrationen angemeldet.

Anfang des Jahres hatte es in Brandenburg/Havel und anderen Orten, etwa Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) an Pegida angelehnte Demonstrationen gegeben. Unter anderem marschierte auch ein verurteilter Totschläger und Neonazi unter den Demonstranten. Den Kundgebungen von rechten Organisationen stellten sich jeweils mehrere Hundert Gegendemonstranten entgegen. Von Pegida anerkannt wurde nach Angaben des Innenministeriums nur die Gruppe Cogida, die im Februar in Cottbus eine Demonstration mit mehreren hundert Teilnehmern organisierte. Gegen diese Kundgebung gingen zwischen 400 und 500 Menschen auf die Straße.

Laut einer Antwort von Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der CDU hatten an den Aktionen der Bramm-Pegida bekannte Neonazis, Mitglieder der NPD, rechtsextreme Hooligans und Mitglieder von anderen rechtsextremen Gruppierungen teilgenommen. Sie versuchten, mit dem Thema Asyl sowohl die eigene Klientel zu mobilisieren, als auch das bürgerliche Lager anzusprechen, hieß es in der schriftlichen Antwort.

Von MAZonline und dpa

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