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Brandenburg Brandanschlag auf Polizeiauto in Potsdam
Brandenburg Brandanschlag auf Polizeiauto in Potsdam
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14:03 19.05.2016
Das Innenministerium wurde beschmiert: „Lautonomia“ ist der Name einer Widerstandsgruppe gegen Braunkohle. Quelle: Innenministerium
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Potsdam

Mutmaßlich linke Täter haben einen Brandanschlag auf einen Streifenwagen verübt, der unmittelbar vor der Potsdamer Polizeiinspektion in der Henning-von-Tresckow-Straße abgestellt war. Das erfuhr die MAZ aus Ermittlerkreisen. Ein Molotowcocktail verfehlte demnach in der Nacht auf Donnerstag das Einsatzfahrzeug und ging einen Meter hinter dem Wagen in Flammen auf. Es entstand kein Schaden an dem Wagen.

Graffiti nimmt Bezug auf Kohlegegner

Die aus dem Gebäude eilenden Beamten bemerkten außerdem einen etwa zehn Meter langen Graffiti-Schriftzug auf der Fassade des benachbarten Innenministeriums. Er nahm nach MAZ-Informationen Bezug auf die Braunkohlegegnergruppe „Lautonomia“. Nicht weit vom Tatort entfernt stellten Polizisten einen 18 Jahre alten Mann, der laut Polizei wegen linksgerichteter Taten schon aktenkundig sei. Er und eine noch unbekannte Begleiterin hatten offenbar einen Rucksack mit Graffiti-Utensilien unter ein parkendes Auto geworfen und versucht zu flüchten. Der Polizeiwagen und die Inspektion blieben unbeschädigt, nur auf dem Straßenpflaster ist ein Brandfleck zu sehen.

Racheakt für Räumung eines Aktivisten-Lagers?

Hintergrund könnte die Räumung eines Aktivisten-Lagers am Rande eines sächsischen Braunkohletagebaus sein. Der Staatsschutz ermittelt. Die Grube wird – wie die Tagebaue in Brandenburg – von Vattenfall betrieben. Das Anti-Kohle-Kollektiv„Lautonomia“ führt seit März Waldbesetzungen in der Lausitz durch. In der Eigendarstellung der Gruppe heißt es: „Wir wollen mit unserer Herangehensweise wieder weg vom Protest, der ausdrückt wogegen Menschen sind, hin zum Widerstand, der nicht zulässt dass die Lausitz weiterhin eine Spielwiese für Vattenfall und Nachfolger ist.“ „Lautonomia“ erkennt nach eigenen Worten „das Eigentumsrecht von Vattenfall nicht an, weshalb es für uns keinen Grund gibt nicht in die Wälder zu gehen und diese durch unsere Anwesenheit vor den Kettensägen zu schützen versuchen“.

Von Ulrich Wangemann

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