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Brandenburg Verbotener Böller-Import aus Polen
Brandenburg Verbotener Böller-Import aus Polen
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14:40 16.12.2014
Quelle: Maurizio Gambarini
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Potsdam

Mehr als eine halbe Tonne illegaler Feuerwerkskörper sei bislang im Grenzgebiet zu Polen entdeckt worden, sagte ein Sprecher des Hauptzollamtes am Dienstag in Frankfurt (Oder). Das entspreche mehreren zehntausend Stück. Den Anstieg führt der Zoll unter anderem darauf zurück, dass es eine große Nachfrage für besonders laute Silvesterknaller gebe.

Häufig seien die Zollbeamte bei Kontrollen in Frankfurt (Oder) fündig geworden - wegen der Nähe zu polnischen Märkten. Aber auch in anderen brandenburgischen Orten entlang der Grenze sei das Aufkommen in diesem Monat groß, hieß es.

Am vergangenen Freitag wurden mehr als 6200 illegale Silvesterknaller aus Polen bei einer Kontrolle in Frankfurt (Oder) entdeckt. Allein 4000 Feuerwerkskörper hatten zwei 43 und 20 Jahre alte Berliner am Mittwoch im Kofferraum ihres Autos verstaut. Bei einer weiteren Kontrolle in der Grenzstadt seien bei drei jungen Männern aus Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt mehr als 2200 Silvesterknaller gefunden worden. Gegen die Beteiligten wurden Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Kugelbomben im Kofferraum
Nur wenige Tage zuvor wurden ebenfalls in Frankfurt (Oder) mehr als 5100 illegale polnische Silvesterknaller entdeckt. Zwei 17- und 19-Jährige hatten mehr als 4500 Feuerwerkskörper in einem Auto versteckt.

Neben Böllern seien auch Kugelbomben darunter gewesen, von denen bei falscher Handhabung erhebliche Gefahren ausgingen, hieß es. Bei Kontrollen in Hohenwutzen (Märkisch-Oderland) wurden einen Tag später weitere rund 600 Silvesterknaller gefunden. Gegen alle Beteiligten wurden Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Genauso wie zwei 38- und 39-jährigen Männer, die Anfang Dezember mit 22 Kilo unerlaubt aus Polen eingeführten Feuerwerkskörper gestoppt worden. Die Männer hatten die insgesamt 1780 Böller verschiedener Marken im Kofferraum ihres Wagens. 

Die vorgefundenen Knaller verfügten nicht über das in Deutschland erforderliche Prüfzeichen und hätten daher auch nicht über die Grenze gebracht werden dürfen.

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