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Brandenburg Woidke: Brandenburg wird sich verändern
Brandenburg Woidke: Brandenburg wird sich verändern
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08:00 31.12.2015
Dietmar Woidke. Quelle: dpa
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Potsdam

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) schwört die Brandenburger in seiner Neujahrsansprache auf Veränderungen ein. Vor dem Hintergrund von demografischem Wandel und Flüchtlingszuwanderung bleibe es nicht aus, dass sich Brandenburg verändert, sagte Woidke am Donnerstag in Potsdam. „Aber Sie können mit Optimismus und Menschlichkeit dazu beitragen, dass es zum Besseren geschieht.“

Dabei sollten die Märker sich von Anlaufschwierigkeiten nicht entmutigen und von populistischen Parolen und kurzfristigen Schlagzeilen nicht blenden lassen.

Integration eine langfristige Aufgabe

Integration sei eine langfristige Aufgabe, betonte der Regierungschef. Zum Erfolg führten am Ende aber nicht Aufgeregtheit, sondern nur ein langer Atem.

Vielfalt ist eine Chance

Es sei ein Gebot der Menschlichkeit, Flüchtlinge mit offenen Armen aufzunehmen, sagte der SPD-Politiker. Denn Vielfalt und Veränderung seien nicht Bedrohung, sondern Chance.

Woidke fordert einheitliche Regelungen

Und doch gehöre zu einem Herzen immer auch Verstand. „Ich sage ganz klar: Auch die Leistungsfähigkeit Deutschlands und Brandenburgs kennt Grenzen. Die Verfahren in Europa müssen geordnet werden, wir bleiben bei unserem Bestreben nach einem europaweiten Lastenausgleich“, betonte Woidke.

Keine neuen Mauern

Es dürften aber auch keine neuen Mauern errichtet werden, nicht an den Grenzen und nicht in den Köpfen. Denn hinter Mauern würden weder Wohlstand noch kulturelle Blüte wachsen.

Gerechtes, wohlhabendes und schönes Land

Krisen und Konflikte habe es immer schon gegeben. „Und doch leben wir Brandenburgerinnen und Brandenburger heute in einem sicheren und stabilen, in einem gerechten, in einem wohlhabenden und schönen Land“, sagte Woidke. „Wir alle haben den schwierigen Aufbruch unseres Landes gemeistert. Die heutige Generation unserer Landeskinder steht vor guten Zukunftsperspektiven - nicht zuletzt dank der tollen Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Aber auch sie hat ihre Herausforderungen.“

Von MAZ

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