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Regionale Biere in Brandenburg bevorzugt

Tag des Bieres am 23. April 2014 Regionale Biere in Brandenburg bevorzugt

Auch wenn der Bierkonsum deutschlandweit sinkt: Die Brandenburger und Berliner bleiben dem Bier treu - in der Region wurde sogar wieder etwas mehr Bier getrunken als im Vorjahr. Die Brauer punkten mit regionalen und exotischen Kreationen.

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Kartoffelbier aus Neuzelle.

Quelle: dpa

Potsdam. Hauptsache kühl und süffig? Das war mal. Wer heute Bier kauft, kann nicht nur zwischen zwei Sorten Pils wählen, sondern ebenso zu Spartenprodukten wie Spargel- oder Gingerbier greifen. „Der Trend geht zu besonderen Bieren“, sagt Sharline Fischer von der Klosterbrauerei Neuzelle (Oder-Spree), die schon lange auf außergewöhnliche Kreationen setzt. Nun entdecken auch etablierte Großbrauereien das Segment für sich.

Das sogenannte „ Craft Beer “ („handwerkliches Bier“) liegt voll im Trend – obwohl oder gerade weil der Bierdurst der Deutschen insgesamt sinkt. Brandenburg und Berlin standen 2013 noch vergleichsweise gut da: Mit 3,8 Millionen Hektoliter setzte man in der Hauptstadtregion sogar 5,8 Prozent mehr Bier ab als im Vorjahr, sagt Marc Oliver Huhnholz vom Deutschen Brauer-Bund.

Deutschlandweit aber erreichte man mit 94,6 Millionen Hektolitern den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Demographie und veränderte Lebensgewohnheiten seien einige Gründe für den Rückgang, so Huhnholz. Andere machen den „Einheitsgeschmack“ der großen Sorten für das Minus verantwortlich – und punkten mit exotischen Rezepturen oder regionalen Eigenmarken.

Brandenburg, das neben dem Frankfurter Brauhaus in Frankfurt (Oder) von jeher eher ein Land der kleinen, regionalen Brauereien war, profitiert von dem Trend. „Die Nachfrage wird immer größer“, sagt Jenny Krüger, Betriebsleiterin des Kronguts Bornstedt in Potsdam , wo unter anderem das naturtrübe „Bornstedter Büffel“ produziert wird. „Die Leute wollen ein ursprüngliches, reines Produkt bekommen“, erklärt sie.

In der Braumanufaktur im Forsthaus Templin in Potsdam verzeichnete man 2013 sogar eine Absatzsteigerung von 30 Prozent, so Mitinhaber Jörg Kirchhoff. „Wir brauen keine Massenware, sondern individuelle Biere mit Charakter“, so etwa die Hauptsorte „Potsdamer Stange“ – das komme gerade bei Touristen gut an.

Was die exotischen Biere angeht, hat die Klosterbrauerei Neuzelle sogar ein bisschen den Weg geebnet. In dem fast 15 Jahre währenden „Brandenburger Bierkrieg“ erstritt sie sich durch viele Instanzen das Recht, das traditionsreiche „Schwarze Abt“, das einen Schuss Zuckersirup enthält, trotz des Reinheitsgebots als Bier bezeichnen zu dürfen. Inzwischen hat sie auch „Anti-Aging“-Bier mit Algen und glutenfreies Bier im Programm. Eine Ausweitung der Kapazitäten mit jetzt 40000 Hektolitern sei nicht geplant. „Wir wollen nicht größer werden, sondern besser“, so Sharline Fischer. Dass mehr Großbrauereien jetzt auch auf „Craft Beer“ setzen, sieht sie kritisch. „Die Frage ist, wie viel Handwerk da noch dabei ist.“

In Frankfurt (Oder) will man sich weiter auf die Klassiker konzentrieren. „Wir sind gegen den Trend erfolgreich und werden dieses Jahr wohl wieder Zuwächse haben“, sagt Mike Gärtner, Mitgeschäftsführer des Brauhauses. Dennoch begrüßt er das steigende Interesse am Spezialbier. „Das wertet Bier insgesamt auf.“ Ein einfaches Pils komme aber nie ganz aus der Mode, ist er sicher.

Zahl der Brauereien leicht gestiegen - Bierdurst aber rückläufig

  • Die Zahl der Brauereien in Deutschland ist trotz sinkenden Bierkonsums im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Insgesamt sei in 1349 Braustätten Bier nach deutschem Reinheitsgebot gebraut worden, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. 2012 hatte es noch neun Brauereien weniger gegeben.
  • Der Bierdurst der Deutschen dagegen ging das siebte Jahr in Folge zurück. Wie das Statistikamt bereits zu Jahresbeginn mitgeteilt hatte, setzten die Brauereien 2013 mit 94,6 Millionen Hektolitern so wenig Bier ab wie seit der Wiedervereinigung nicht. 79,7 Millionen Hektoliter wurden im Inland verkauft. Einen deutlichen Zuwachs gab es bei Ausfuhren in Länder außerhalb der EU, etwa in die USA oder nach China.
  • Bierbrauer-Land Nr. 1 bleibt der Statistik zufolge Bayern mit 623 Brauereien. Es folgen mit deutlichem Abstand Baden-Württemberg (185) und Nordrhein-Westfalen (131). In diesen drei Bundesländern sind demnach knapp 70 Prozent der deutschen Braustätten ansässig. Das Reinheitsgebot wurde am 23. April 1516 eingeführt.

Bayerns Herzog Wilhelm IV. erließ am 23. April 1516 das Reinheitsgebot für Bier. Danach dürfen beim Brauen nur Wasser, Hopfen und Malz verwendet werden, später kam Hefe dazu. Seit 1994 wird es am Tag des Deutschen Bieres als ältestes Lebensmittelgesetz der Welt gefeiert - mit Maibock-Anstichen, Brauereibesichtigungen und Straßenfesten. Deutsche Brauer setzen auf das Marketinginstrument Reinheitsgebot, nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 1987 dürfen aber Biere mit Zusatzstoffen in Deutschland verkauft werden. Bundesweit werden nach Angaben des Brauer-Bundes in rund 1300 Braustätten mehr als 5000 verschiedene Biere produziert.

Quelle: MAZonline, Bild im Hofbräuhaus in München

Deutschlands schönstgelegene Brauerei
Diese Lage ist einfach nicht zu toppen und nicht das Haus. Und nach dem Willen des Hausherren auch nicht das Bier: Am Rand des Neuen Gartens, am Ufer des Jungfernsees hat sich Jürgen Solkowski einen Traum erfüllt: eine eigene Brauerei im historischen Gewand, ein Familienbetrieb ohne Partner, die ihm ins Geschäft reden. „Mein Sohn wird das mal übernehmen“, sagt der 65-Jährige. Zwei Versuche hat er schon gewagt. Gescheitert ist er nicht damit, aber gereift.

1987 eröffnete er mit dem Luisenbräu am Schloss Charlottenburg die erste Gasthausbrauerei Berlins, die eine alte Tradition wiederbelebte und Bier aus dem eigenen Kessel offerierte. Jahresausstoß: 200.000 Liter. Er verkaufte an die Gastronomiepartner und eröffnete 1994 das Brauhaus Spandau mit Hotelbetrieb. Parallel suchte er was Eigenes, legte sich nur allzu gern auf Potsdam fest. „Wir haben uns viel angesehen“, erinnert er sich heute: „Das Krongut, den Kaiserbahnhof, den Hauptbahnhof.“ Dann hörte er, dass die Schlösserstiftung Investoren sucht für die ruinöse Meierei in Nachbarschaft von Schloss Cecilienhof: „Wir waren sofort fasziniert.“

Jürgen Solkowski an der offenen Sudpfanne.

Quelle: Rainer Schüler

Schnell klärte man die Finanzierung; ein Architekt erstellte eine Machbarkeitsstudie. Auf vier Millionen D-Mark taxierte man die Kosten und blieb am Ende 200 000 drunter, ein gutes Omen. Heute schöpft Solkowski in zwei offenen Behältern des alten Eiskellers der Meierei bis zu 15 Biere jedes Jahr, 100 000 Liter insgesamt. Das Helle ist sein Aushängeschild, er brachte es aus Bayern mit: bernsteinfarben, sehr malzig, nicht so bitter wie das Pils, immens beliebt bei Frauen. „So ein Bier nach Preußen zu bringen, war mutig und der Typ Bier damals einmalig in der Region“, erzählt Solkowski: „Das ist mein Baby.“ Der Braumeister probiert sich aus, bietet Bier mit exotischen Namen an und Veranstaltungen dazu. Beim Anstich des Neumondbieres etwa wird eine Hexe zur sexy Frau und strippt für die Gäste. Von Monat zu Monat wechseln die Biere; eines bleibt sogar geheim: Vom „Top Secret“ im November weiß niemand außer seinem Schöpfer, wie stark es ist.

Brauer-Duo nutzt historische Technik und setzt auf Bio
An der Potsdamer Stange bissen sich Ost und West die Zähne aus: Sowohl die volkseigene Brauereien der Region als auch die Kindl-Konkurrenz in West-Berlin versuchten, das Traditionsbier der Jahrhundertwende nachzuahmen, die Potsdamer 1969/70, die Berliner 1977. Der Osten gab nach nur zwei Jahren auf, der Westen erst nach vier. Schaumprobleme und der hohe Preis ließen die Stange nicht massentauglich werden.

Bis Kriegsende hatten mehrere Werke in Potsdam, Werder und Berlin die spritzig-süffige „Stange“ auf Gersten-Weizen-Basis produziert – und hatten das Rezept dafür. Das aber ging im Krieg verloren. Trotzdem ist die „Stange“ wieder da: In der Braumanufaktur Forsthaus Templin ist es Thomas Köhler und Jörg Kirchhoff mit Hilfe eines Braumeisters der DDR gelungen, die Stange nachzubrauen; sie macht die Hälfte des Bierausstoßes von 5000 Hektolitern jährlich aus. Ein Drittel dieser 500 000 Liter entfällt aufs Helle, der Rest aufs Dunkel und die Saison-Spezialitäten Märzen, Maibock, Weizen, Erntebock und Weihnachtsbock; auch Weisse wird gebraut, Potsdamer Weisse, um nicht in Konkurrenz zu treten mit Berlin, wo die Weisse als Marke geschützt ist. Sie schon zum Verkauf zu mischen mit Sirups aller Art, kommt den Templiner Brauern nicht in die Flasche. Die Weisse bekommt den „Schuss“ erst im Trinkglas, so wie auch der Bio-Apfelsaft erst am Tresen eine Schorle wird.

Die Braumanufaktur von Thomas Köhler (li.) und Jörg Kirchhoff ist die fünftgrößte Brauerei im Land Brandenburg.

Quelle: Rainer Schüler

Eröffnet haben Köhler und Kirchhoff ihre Gasthausbrauerei im Dezember 2003, mit 600 Hektolitern kamen sie durchs erste Jahr. Seither wird es ständig mehr, wurde angebaut und ausgebaut, doch das hat Grenzen. Grenzen auf dem eigenen Gelände, Grenzen bei den Abnehmern. „Die Gaststätten haben fast alle Festverträge mit ihren Lieferbrauereien“, sagt Thomas Köhler: „Von der Bank bekommen Kneipen keinen Kredit; da helfen die Konzerne mit Brauereikrediten aus“ und sichern sich den Absatz. Nur wenige Gaststätten sind frei, vor allem ererbte. Für sie und Bio-Märkte sind die Templiner da, aber nicht nur. „Inzwischen klopfen Marktbetreiber bei uns an, Rewe zum Beispiel und Real“, sagt Köhler: „Wir liefern gern, müssen aber sehen, dass wir uns nicht verzetteln.“ Denn der Sommer kommt, und dann lechzen nicht nur die Händler nach dem Bier, sondern auch die zahlreichen Gasthausgäste. Deshalb betreiben die beiden Brauer vom Templiner See auch keine Außenwerbung, nur die rollende auf ihren Lieferautos. „Wir machen das beste Bier dieser Region“, behauptet Köhler. Aber schmeckt das Bier heut’ besser als die Gebräue Made in GDR? Köhler und Kirchhoff haben noch im VEB gelernt, doch den Geschmack von Rex, Landmann oder Schlossbräu nicht mehr auf der Zunge. „Es gibt immer Gewöhnungseffekte“, sagt Köhler, der mal einen Lehrling hatte aus „Down under“. Der Aus-tralier fand, bei ihm zu Hause schmecke „jedes Bier nur Scheiße. Aber die kennen nichts anderes und mögen, was sie haben.“

ALLES BIO

  • Das Forsthaus hat eigene Hefekulturen eingelagert, gekühlt, teils auch auswärts gefrostet. Man „führt“ die Hefe seit sechs Jahren, vermehrt sie ständig als ganz eigene „Betriebshefe“, die es nirgends anders gibt.
  • Der Hopfen kommt von einem Biobauern aus dem Bayerischen Hallertau, als Trockenblüten, nicht als Extrakt.
  • Die Braugerste stammt von einem Bio-Bauern aus dem Raum Cottbus, dessen Ernte die Templiner aufkaufen. Die Sommergerste hat zwei Reihen sehr gleichmäßiger Körner. Sie wird nach Bayern transportiert zum Mälzen, einem Keim- und Röstverfahren.

Das „Rex“ aus Potsdam war besser als das heute aus Berlin, findet er, aber nach Reinheitsgebot hat die DDR nur im Export gebraut. „Für den Massenabsatz haben sie unvermälztes Getreide genommen und zu wenig Enzyme. Das wurde biotechnologisch ausgeglichen.“ So war das Helle sehr beliebt, trank sich gut weg. Aber weil die Filter schlecht und zuviel Reststoffe im Bier waren, kippte es schnell um, es flockte aus. Grüne Flaschen machte das Volk dafür verantwortlich und nahm zuerst die braunen aus dem Kasten. Grünglas war nicht merklich schlechter, doch blieben grüne Flaschen einfach so lange übrig, bis das Bier tatsächlich flockte.

Hofbrauer vom Krongut möchte hoch hinaus
Bornstedt – Woher das Büffel-Bier den Namen hat, weiß keiner ganz genau. Sven Blinde (24) hat gehört, dass Ende des 17. Jahrhunderts Büffel die Gespanne zogen mit den Fässern. Aber ob das stimmt? Immerhin waren Wasserbüffel damals noch sehr selten in Europa. Doch darum sorgt der junge Lausitzer sich nicht. Selbstbewusst stellt der gelernte Braumeister drei Büffel-Gläser auf den Tisch des Gasthauses, in dem er der Vorweihnachtszeit 2013 die Brauerei betreibt: Helles, Dunkles, Bock – alles mild und süffig.

Sven Blinde rührt den Sud um. Wenn er den Kessel nach dem Umpumpen des Jungbiers säubern muss, steigt er durch diese Luke ein.

Quelle: Rainer Schüler

Blinde war 2013 der dritte Krongut-Braumeister in Folge und strebt nun ganz nach oben. Weil er „schalten und walten“ kann, wie er will, hält er seinen Traum für umsetzbar, das beste Bier im Land zu brauen, „am besten das beste Bier der Welt“. Sein erstes Helles vom 30. Dezember war „wirklich gut“, sagt er, aber zu mild für seinen Gaumen: „Ich mag es würziger.“ Dafür möchte er das Bock weniger malzig haben als bisher und „eher leicht“. Künftig würde auch gern Saisonbiere anbieten, doch bräuchte er dafür kleine Sudkessel und mehr Lagertanks. Investitionen täten Not, ein Umbau auch, denn seit jeher ist die Brauerei hinter dem Tresen des Gasthauses versteckt. Das Personal an Zapfhahn und Abwasch und der Brauer treten sich zuweilen auf die Füße. Die Anlage ist falsch dimensioniert, der Brauvorgang sehr energiebedürftig. Dem Bier indes merkt keiner diese Sorgen an. Es schmeckt, und es soll mal so gut werden, dass man zehn Gläser schafft, lacht Linde: „Das erste zählt man, das zweite und das zehnte.“ 60 000 Liter schafft die Brauerei pro Jahr.

Seit 1689 wird hier Bier gemacht, regelmäßig gibt es heute zwei „Bornstedter Büffel“: ein helles Bier, obergärig, hopfaromatisch, und ein dunkles, malzaromatisches. Weihnachten gibt es das „Bornstedter Büffel Bernstein“, ein dunkles, würziges Bock.

Alle historischen Standorte sind stillgelegt oder vergessen

Wie vielfältig das Brauwesen in Potsdam einmal war, ahnen nur die Etikettensammler. Ende des 19. Jahrhunderts etwa war die Brauerei von Friedrich Kanitzberg weithin bekannt. Sie stammte wie das Brauhaus Reinhold Seibert und die Firma Louis Hildebrand aus Babelsberg; die Hildebrand-Gebäude sind heute schicke Wohnungen. Weitestgehend vergessen sind die Brauereien Carl Müller, W. Senst, Deiniger, E. Loga und Ernst Froelich Die Actien-Brauerei Adelung & Hoffmann übernahm 1829 die alte „Königsbrauerei“ und schuf am Fuß des Brauhausberges das berühmte Stangenbier. Das war so prickelnd, dass man schmale, hohe Gläser brauchte, um den Schaum nicht übertreten zu lassen. Das Stangenbier fand Nachahmer.

Ein paar Meter weiter gründeten die Gebrüder Hoffmann 1865 eine noch erfolgreichere Firma mit ihrem Namen, die 1896 von der Vereinsbrauerei Rixdorf übernommen wurde und 1910 den Namen des dort beliebtesten Produktes annahm: Berliner Kindl. Selbst zu DDR-Zeiten blieb der „Goldjunge“ von Kindl ein Zeichen Potsdamer Biere. Später schmückte sich das „Rex-Pils“ mit dem Kopf Friedrichs des Großen. Nach der Wende fiel die Potsdamer Brauerei erneut an Kindl. Erst schloss das Werk am Brauhausberg, Ende Dezember 2002 folgte auch die Brauerei im Industriegebiet Drewitz.

Von Angelika Pentsi/ Rainer Schüler/ dpa

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