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Brandenburg bekommt eine Bierkönigin

Brandenburgs Brauereibranche schäumt vor Glück Brandenburg bekommt eine Bierkönigin

Die Mark ist reich an Hoheiten: Es gibt eine Spargelkönigin, eine Milchkönigin, eine Gurkenkönigin und eine Tulpenkönigin, doch die Brauer konnten bislang noch keine Majestät vorzeigen. Das ändert sich: Am Wochenende wird die erste Brandenburger Bierkönigin gekürt. Damit demonstrieren die kleinen Brauer Selbstbewusstsein, die kräftig im Aufwind sind.

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Sechs Kandidatinnen bewerben sich um die erste märkische Brauereikrone.

Quelle: dpa

Potsdam. Die märkischen Brauer schäumen vor Glück: Brandenburg bekommt endlich eine Bierkönigin. Die Wahl findet am kommenden Wochenende (29. und 30. August) in Finsterwalde (Elbe-Elster) statt. Sechs Kandidatinnen haben es in die Endauswahl geschafft, erklärte Uwe Oppitz, Chef des Finsterwalder Brauhauses am Dienstag. „Das wird die Krönung unseres zweiten Brandenburger Brauereitreffens“, sagte er.

Landesweites Brauertreffen in Finsterwalde

Bei dem zweitägigen Fest präsentieren sich die Brandenburger Klein- und Kleinstbrauereien, die sich derzeit im Aufwind befinden. Es gebe inzwischen 22 von ihnen, nachdem die Wende zunächst lediglich eine Großbrauerei – das Frankfurter Brauhaus – überlebt hatte, sagte der Vorsitzende des Fördervereins der Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien, Jörg Kirchhoff. Mit ihrer jeweiligen Produktion zwischen 500 und 5000 Hektolitern pro Jahr kämen die kleinen Betriebe kaum der steigenden Nachfrage nach regionalen Bieren hinterher – obwohl sie Wachstumsraten zwischen 10 und 30 Prozent verzeichneten.

Bierdurst der Deutschen sinkt

Insgesamt sinkt der Bierdurst in Deutschland allerdings nach und nach. Dass die kleinen Brauereien gegen den Gesamttrend wachsen, führte Kirchhoff auf die Sortenvielfalt zurück, die diese in den Markt bringen würden. Dennoch ging eine Hand voll Brandenburger Betriebe in den vergangenen rund 20 Jahren wieder ein. Große Brauereigruppen wie Radeberger, die mehrere Millionen Hektoliter pro Jahr produzieren, müssen dagegen um Marktanteile fürchten.

Im kommenden Jahr plant der Förderverein am 23. April ein Fest in Potsdam, um 500 Jahre Reinheitsgebot zu feiern. Zu diesem Anlass soll auch eine Bierstraße quer durch das Land präsentiert werden.

 

Von Torsten Gellner

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