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Brandenburg Brandenburg bleibt von Job-Abbau verschont
Brandenburg Brandenburg bleibt von Job-Abbau verschont
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00:31 23.03.2018
Vattenfall-Niederlassung in Hamburg. Quelle: imago/imagebroker
Berlin

Brandenburg wird von dem angekündigten Stellenabbau beim Energiekonzern Vattenfall voraussichtlich nicht direkt betroffen sein. Das sagte ein Unternehmenssprecher auf MAZ-Anfrage. „Da es sich bei den Stellen um Stabsfunktionen handelt und diese ausschließlich in Berlin und Hamburg angesiedelt sind, ist mit keinem Abbau in Brandenburg zu rechnen“, so Unternehmenssprecher Stefan Müller.

Ende des Jahres erst soll klar sein, welche Standorte besonders leiden

Deutschlandweit sind 600 Arbeitsplätze bedroht. Der Wegfall von 200 Stellen sei schon seit langer Zeit angekündigt und mit den Gewerkschaften ausverhandelt, sagte Müller. Für weitere 400 Jobs müssten die Verhandlungen erst geführt werden. „Erst gegen Ende des Jahres wissen wir, wo diese Stellen wegfallen“, sagte Müller.

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall will seine Belegschaft im Zuge seines Sparprogramms europaweit bis zum Jahr 2020 um 1500 Vollzeitstellen reduzieren, teilte das Unternehmen mit. So wolle Vattenfall umgerechnet rund 200 Millionen Euro einsparen, wettbewerbsfähig bleiben und Spielraum für Investitionen schaffen. Betriebsbedingte Kündigungen sollten vermieden werden, kündigte Vattenfall an. In Deutschland hat der Energiekonzern Niederlassungen in Berlin und Hamburg.

Tagebau Welzow im Landkreis Spree-Neiße. Vattenfall hat seine Kohle-Sparte mittlerweile verkauft. Quelle: dpa

Im vergangenen Jahr hatte sich der schwedische Staatskonzern unter anderem durch den Verkauf der deutschen Braunkohlesparte deutlich verkleinert. Vattenfall hatte deshalb bereits angekündigt, die Zahl der Mitarbeiter anzupassen.

Dieser Schritt sei nötig, obwohl man gerade einen positiven Jahresabschluss präsentiert habe, erklärte Unternehmenschef Magnus Hall. Vattenfall hatte 2017 vor allem dank Windenergie einen Gewinn von etwa 960 Millionen Euro erwirtschaftet – und war damit nach vier Jahren mit Verlusten in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

Von Torsten Gellner und Theresa Münch

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