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Brandenburg erwartet stürmische Nacht

Sturmtief über Brandenburg Brandenburg erwartet stürmische Nacht

Die Nacht von Donnerstag auf Freitag könnte ziemlich stürmisch werden. Der Wetterdienst warnt ab Donnerstagabend vor Orkanböen mit bis zu 110 Stundenkilometern. Die Feuerwehr ist auf der Hut. Am Freitag bleiben einige Parks in Brandenburg und Berlin geschlossen.

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Quelle: imago/Hollandse Hoogte

Potsdam. Es bleibt stürmisch in Brandenburg: Die Region wird auch am Donnerstag von den Ausläufern eines Orkantiefs beeinflusst. Diese sorgen für unbeständiges und stürmisches Wetter.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt ab dem Nachmittag vor Schauern und Gewittern mit starken Windböen. Diese könnten am Donnerstagabend vor allem im südlichen Brandenburg Orkanstärke erreichen – mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 Stundenkilometern. Im äußersten Norden des Landes ist der Wind etwas schwächer.

Am Freitag bleiben in Brandenburg und Berlin Parks der Stiftung für Preußische Schlösser und Gärten geschlossen.

Ab Freitag kühler und weniger stürmisch

Der Tiefausläufer sorgt derzeit auch für außergewöhnlich milde Temperaturen. Am Donnerstag werden in Brandenburg bis zu 12 Grad erreicht. Doch in der Nacht zum Freitag meldet sich der Februar zurück: Dann ziehen Luftmassen polaren Ursprungs heran. In der Folge wird es dann deutlich kühler mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Am Morgen kommt es zu schauerartigen Niederschlägen, die mit Schnee oder Graupel vermischt sein können. Autofahrer müssen mit einer leichten Schneedecke und Glätte auf den Straßen rechnen. Die Höchsttemperatur liegt tagsüber nur noch zwischen 5 und 8 Grad.

Sturmschäden nur provisorisch beheben

Ratgeber: Schäden durch Sturm, beispielsweise am Dach, sollten nur provisorisch behoben werden, solange noch keine genauen Absprachen mit der Versicherung erfolgt sind.

Feuerwehr bereitet sich auf Ausnahmezustand vor

Die Berliner Feuerwehr bereitet sich nach eigenen Angaben auf den Sturm vor. „Wenn die Einsatzzahlen spürbar ansteigen, rufen wir den Ausnahmezustand aus“, sagte Feuerwehrsprecher Bernd Bruckmoser. Dann kämen sogenannte „Erkunder“ zum Einsatz. Dabei handle es sich um qualifizierte Mitarbeiter, die Einsatzstellen abfahren und prüfen, wo die Feuerwehr dringend benötigt wird und wo nicht. So würden die Einsätze besser koordiniert.

Baum fällt bei Sturm auf Berliner Klinikgebäude

In der Nacht zu Donnerstag hatten starke Windböen die Berliner Feuerwehr bereits auf Trab gehalten. Am Waldkrankenhaus in Spandau knickte ein 25 Meter hoher Baum auf ein Klinikgebäude, auch in Nikolassee stürzte ein Baum auf eine Straße. Am Ernst-Reuter-Platz wurde ein Bauzaun losgerissen, zudem stürzte eine Bauampel um. In der Kochstraße in Kreuzberg lösten sich Teile der Dämmung eines Hausdaches. In Moabit stürzten in der Lüneburger Straße Teile einer Hausfassade auf den Gehweg, in der Kreuzberger Manteuffelstraße machte sich eine 50 Quadratmeter große Bauplane selbstständig.

Von MAZonline

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