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Brandenburg Brandenburg gegen Denkmalschutz für Graffiti
Brandenburg Brandenburg gegen Denkmalschutz für Graffiti
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12:13 04.06.2014
Ist das Kunst, oder kann das weg? Quelle: dpa
Potsdam/ Berlin

Graffiti an Hauswänden und Zügen dürfen nicht als Kavaliersdelikte bagatellisiert werden. Mit dieser Forderung wendet sich Brandenburgs Bauminister Jörg Vogelsänger (SPD) gegen einen Vorstoß der Berliner Grünen aus dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Sprayerbilder aus den 1980er und 1990er Jahren unter Denkmalschutz stellen zu lassen. Graffiti würden zumeist als Schmiererei empfunden, erklärte der Minister aus dem Nachbarland am Mittwoch. "Daraus im Nachgang Heldenlegenden zu stricken und das Ganze als Kunst zu deklarieren, geht am Problem vorbei." Alljährlich müssten Millionen Euro aufgebraucht werden, um diese zu beseitigen.

Die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg wollen Graffiti aus der Zeit der Hausbesetzungen in Berlin unter Denkmalschutz stellen lassen. Am Mittwoch solle ein entsprechender Antrag bei der Bezirksverordnetenversammlung einreicht werden, sagte Fraktionssprecherin Paula Riester am Dienstag.

Anlass ist der Plan einer Wohnungsbaugesellschaft, ein Wandbild auf einem Gebäude in der Waldemarstraße mit Werbung eines Sportartikelhersteller zur Fußball-Weltmeisterschaft zu übermalen.

Die Grünen wollen nun prüfen lassen, wie Graffiti aus den 1980er und 1990er Jahren vor Übermalen, Verhängen oder Überkleben geschützt werden können, wie es im BVV-Antrag heißt. Die Wandmalereien seien ein "Stück Zeitdokumentation", sagte Riester.

dpa

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