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Brandenburg ist die Top-Region des Ostens

IW-Regionalranking Wirtschaft Brandenburg ist die Top-Region des Ostens

Dahme-Spreewald ist der wirtschaftsstärkste Landkreis in ganz Ostdeutschland. In einem Ranking mit bundesweit 402 Kreisen und kreisfreien Städten landet Dahme-Spreewald auf Platz 27. Auch die anderen berlinnahen Kreise stehen gut da. Doch schwachen Regionen droht, weiter abgehängt zu werden.

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Quelle: dpa

Köln, Potsdam.  Dahme-Spreewald ist der wirtschaftsstärkste Landkreis in ganz Ostdeutschland. Das geht aus dem Regionalranking hervor, das das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) am Mittwoch veröffentlicht hat. Demnach landet Dahme-Spreewald von bundesweit 402 Kreisen und kreisfreien Städten auf Platz 27.

Berlinnahe Regionen sind top

Von allen ostdeutschen Regionen landen im zweistelligen Bereich nur noch Potsdam (Platz 29) und Potsdam-Mittelmark (Platz 62). Relativ gut schneiden auch die berlinnahen Kreise Teltow-Fläming (Platz 111), Oberhavel (Platz 114), Barnim (Platz 147) und Havelland (Platz 182) ab. Berlin selbst landet auf dem 152. Platz.

Damit ist Brandenburg das wirtschaftsstärkste Bundesland im Osten Deutschlands. Die beste Platzierung außerhalb Brandenburgs belegt Dresden in Sachsen mit Platz 179.

Brandenburg an der Havel auf Platz 373

Schlechteste Wirtschaftsregionen in Brandenburg sind laut des Regionalrankings Frankfurt (Oder) (Platz 382), Brandenburg an der Havel (Platz 373), die Prignitz (Platz 358) und die Uckermark (Platz 336).

München auf Platz 1

Das Maß aller Dinge bleibt wirtschaftlich gesehen der Süden Deutschlands: Im IW-Regionalranking glänzen Städte und Landkreise in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Hier liegen 89 der 100 stärksten Regionen in Deutschland. Der Landkreis München bleibt die erfolgreichste Region hierzulande.

Schwache Gebiete werden abgehängt

Während Teile Niedersachsens den Anschluss an die Spitze halten können, verliert das Ruhrgebiet weiter an Boden. Andere schwache Gebiete – auch die im Westen – haben mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Von den schlechtesten zehn Kreisen und Städten sind alleine fünf aus dem Ruhrgebiet. Schlusslicht des Regionalrankings ist Duisburg. Mit Wilhelmshaven, Neumünster, Flensburg und Bremerhaven liegen zudem vier Städte aus Norddeutschland ganz hinten. „Die schwachen Regionen drohen den Anschluss zu verlieren, wenn sie nicht gegensteuern“, warnt Hanno Kempermann von der IW Consult.

Im Regionalranking 2016 hat die IW Consult die sozio-ökonomische Lage in allen 402 Städten und Kreisen Deutschlands untersucht. Im Dynamikranking wird die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 analysiert.

Mitteilung des IW mit Link auf das komplette Ranking als PDF

Von MAZonline

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