Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Brandenburg legt Wolfsverordnung vor
Brandenburg Brandenburg legt Wolfsverordnung vor
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:50 30.05.2017
Quelle: dpa
Anzeige
Potsdam

Brandenburgs Landesregierung hat als erste bundesweit eine Verordnung zum Umgang mit „Problemwölfen“ vorgelegt. Der Entwurf wurde am Dienstag Vertretern von Naturschutz, Landwirtschaft und Jagd vorgestellt, wie das Umweltministerium mitteilte.

Die Wolfsverordnung soll den Behörden ermöglichen, künftig schnell und rechtssicher auf die Frage nach einem möglichen Abschuss der streng geschützten Tiere reagieren zu können. Es gehe aber nicht um eine Jagd auf Wölfe, betonte Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD).

Die eingebundenen Verbände haben nun einen Monat Zeit, Anregungen und Bedenken zu äußern. Schon auf dem 4. Wolfsplenum Ende April in Potsdam wurde die Verordnung angekündigt und kontrovers diskutiert.

Was ist ein „Problemwolf“?

Der parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion, Thomas Domres, sagte, die Diskussion um den Abschuss von Wölfen komme verfrüht. Es müsse erst einmal wissenschaftliche Daten geben. Die Frage sei, wie ein verhaltensauffälliger Wolf definiert werde.

In Brandenburg leben laut Ministerium derzeit 21 Wolfsrudel und zwei Paare, ungefähr ein Drittel aller Wölfe in Deutschland.

Zuletzt hatte ein Wolf Mitte Mai in Kummersdorf (Teltow-Fläming) 30 Schafe gerissen. Auch in brandenburgischen Städten sind bereits Wölfe gesichtet worden, so in Rathenow und zuletzt in Potsdam.

Von Alexander Riedel

Nach dem überraschenden Rücktritt von Erwin Sellering (SPD) als Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern soll Manuela Schwesig seine Nachfolgerin werden. Gegenwärtig noch Bundesfamilienministerin, war sie zuvor viele Jahre Ministerin in Mecklenburg-Vorpommern. Geboren und aufgewachsen aber ist sie in Brandenburg.

30.05.2017

Fünf Monate nach dem Terroranschlag von Berlin hat Brandenburgs Polizei in Gerswalde (Uckermark) einen Terrorverdächtigen gefasst. Der minderjährige Flüchtling hat womöglich einen Selbstmordanschlag in Berlin geplant.

30.05.2017

Auf die Hitze folgt Regen: Der Deutsche Wetterdienst warnt noch bis zum Abend vor unwetterartige Gewittern mit teils heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen bis zu 70 Stundenkilometern. Danach geht es mit den Temperaturen deutlich runter.

30.05.2017
Anzeige