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Brandenburg plant weitere Zelte für Flüchtlinge

Provisorische Unterkunft für bis zu 500 Menschen Brandenburg plant weitere Zelte für Flüchtlinge

Das Land Brandenburg kämpft mit Platzproblemen, denn deutlich mehr Flüchtlinge sollen aufgenommen werden, als geplant. Die Erstaufnahmestelle in Eisenhüttenstadt platzt aus allen Nähten. Vor wenigen Tagen wurden deshalb Zelte aufgestellt. Doch die reichen nicht aus, deshalb soll nun mehr provisorischer Wohnraum geschaffen werden.

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Die Erstaufnahmestelle in Eisenhüttenstadt ist ausgelastet. Deshalb wurden provisorische Zelte aufgestellt. Weitere sollen folgen.

Quelle: dpa-Zentralbild

Eisenhüttenstadt. Brandenburg rechnet damit, dass in Kürze noch viel mehr Flüchtlinge vorübergehend in Zelten unterkommen müssen als bislang. Geplant seien weitere Zelte für bis zu 500 Menschen, sagte Innenstaatssekretär Matthias Kahl am Freitag bei einem Besuch der Erstaufnahmeeinrichtung der Zentralen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree).

Platz für Privatsphäre bleibt in den Zelten für Asylbewerber nicht

Platz für Privatsphäre bleibt in den Zelten für Asylbewerber nicht. Eine Liege steht unmittelbar an der nächsten.

Quelle: dpa-Zentralbild

Momentan leben auf dem Gelände knapp 200 allein reisende Männer in Zelten, weil der Wohnraum in Häusern, Containern und Turnhallen nicht mehr ausreicht. Die rund 20 Zelte haben eine Kapazität für bis zu 280 Männer. Vor Tagen zogen die ersten Flüchtlinge dort ein. Es hagelte starke Kritik.

Derzeit sei noch unklar, wo die zusätzlichen Zelte aufgestellt werden könnten, sagte Kahl. In Erwägung werde unter anderem das Gelände der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt gezogen.

In den Zelten ist es sehr heiß

In den Zelten ist es sehr heiß. Ein Bewohner hat sich mit seiner Liege deshalb ein Schattenplatz gesucht.

Quelle: dpa-Zentralbild

In einer Erstaufnahmestelle bleiben Flüchtlinge maximal drei Monate. Wenn sie einen Asylantrag gestellt haben, werden sie auf Landkreise und Kommunen verteilt. Brandenburg erwartet in diesem Jahr bis zu 14 000 Flüchtlinge.

Erst ab Herbst könnte es Entlastung in Sachen Platzengpass geben, dann ziehen die ersten Flüchtlinge in die Lausitz-Kaserne in Doberlug-Kirchhain ein. Auch in Wünsdorf-Waldstadt wird eine neue Erstaufnahmestelle eingerichtet. Sie kann allerdings erst zu Beginn des nächsten Jahres belegt werden.

Von MAZonline

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