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Brandenburg soll Anglerparadies bleiben

Woidke: Seen sollen weiter zugänglich sein Brandenburg soll Anglerparadies bleiben

Mit der Angel an den nächsten See: Das soll in Brandenburg auch in Zukunft ganz unkompliziert ohne Angelschein möglich bleiben. Das erklärte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Samstag auf einer Tagung des Landesanglerverbands in Rangsdorf.

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Quelle: dpa

Rangsdorf. Brandenburger Seen sollen nach dem Willen von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) weiterhin zugänglich und auch für den Angelsport nutzbar bleiben. Das Land solle ein "Anglerparadies" bleiben, erklärte er am Samstag auf einer Tagung des Landesanglerverbands in Rangsdorf. Der Verband begrüßte, so gebe es für Fischer und Angler mehr Rechtssicherheit.
Die bisher für ein Jahr geltenden Pachtrechte sollen auf zwölf Jahre ausgedehnt werden. "Das ist ein gutes Signal", sagte Verbands-Hauptgeschäftsführer Andreas Koppetzki. Das Land hatte vom Bund 65 Seen für 3,74 Millionen Euro abgekauft. 20 Seen sollen in Landeshand bleiben, der Rest an die Kommunen übertragen werden.

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Im Kampf gegen die Verockerung der Spree sicherte Woidke dem Verband ebenfalls seine Unterstützung zu. "Nicht umsonst ist der Kampf gegen die Verfärbung der Lausitzer Flüsse Chefsache", betonte Woidke. Es sei aber eine länderübergreifende Gemeinschaftsaufgabe, die Eisenhydroxid-Belastung der Spree zu reduzieren.

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Der Anglerverband hat im vergangenen Jahr allein 765 neue Mitglieder aufgenommen. Mittlerweile sind 76 700 Brandenburger Angler hier organisiert. Koppetzki nannte vor allem das Angeln ohne Anglerprüfung ein Erfolgsmodell. Seit 2006 können Petrijünger ihre Routen im Land ohne Schein auswerfen. "Das hat mit Nichten zu einer Überfischung der Gewässer geführt. Stattdessen habe wir im Verband regen Zulauf", erklärte Koppetzki.

dpa

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