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Brandenburg Brandenburg soll Anglerparadies bleiben
Brandenburg Brandenburg soll Anglerparadies bleiben
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17:14 12.04.2014
Quelle: dpa
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Rangsdorf

Brandenburger Seen sollen nach dem Willen von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) weiterhin zugänglich und auch für den Angelsport nutzbar bleiben. Das Land solle ein "Anglerparadies" bleiben, erklärte er am Samstag auf einer Tagung des Landesanglerverbands in Rangsdorf. Der Verband begrüßte, so gebe es für Fischer und Angler mehr Rechtssicherheit.
Die bisher für ein Jahr geltenden Pachtrechte sollen auf zwölf Jahre ausgedehnt werden. "Das ist ein gutes Signal", sagte Verbands-Hauptgeschäftsführer Andreas Koppetzki. Das Land hatte vom Bund 65 Seen für 3,74 Millionen Euro abgekauft. 20 Seen sollen in Landeshand bleiben, der Rest an die Kommunen übertragen werden.

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Mit 825 Hektar Wasseroberfläche ist der Ruppiner See der größte und zugleich einer der fischreichsten Seen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Das Binnengewässer ist 14 Kilometer lang bei einer Breite von maximal 800 Metern. „Viele sagen, dass hier nicht sehr viele Fische drin sind“, erzählt Angler Guido Joksch. Doch der 56-Jährige weiß es besser. „Im See gibt es vor allem sehr viele Zander, nur sind die ganz schön clever. Die beißen nicht bei jedem Angler“, sagt der gelernte Maurer aus Neuruppin und lacht. Neben Zander tummeln sich in den Tiefen des Sees Schleie, Hechte, Aale, Welse und Karpfen. „Und die können hier ganz schön riesig werden“, sagt Joksch. Wo er selbst die Rute ins Wasser hält, will er dagegen nicht verraten. „Sonst kommen da ja alle hin“, sagt Joksch mit einem Augenzwinkern. An der tiefsten Stelle des Sees geht es übrigens 23 Meter hinunter. Die Sichttiefe des Sees beträgt etwa eineinhalb Meter. „Manchmal sind es aber weniger, je nachdem welche Jahreszeit wir haben“, erklärt Guido Joksch.

Im Kampf gegen die Verockerung der Spree sicherte Woidke dem Verband ebenfalls seine Unterstützung zu. "Nicht umsonst ist der Kampf gegen die Verfärbung der Lausitzer Flüsse Chefsache", betonte Woidke. Es sei aber eine länderübergreifende Gemeinschaftsaufgabe, die Eisenhydroxid-Belastung der Spree zu reduzieren.

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Der Anglerverband hat im vergangenen Jahr allein 765 neue Mitglieder aufgenommen. Mittlerweile sind 76 700 Brandenburger Angler hier organisiert. Koppetzki nannte vor allem das Angeln ohne Anglerprüfung ein Erfolgsmodell. Seit 2006 können Petrijünger ihre Routen im Land ohne Schein auswerfen. "Das hat mit Nichten zu einer Überfischung der Gewässer geführt. Stattdessen habe wir im Verband regen Zulauf", erklärte Koppetzki.

dpa

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