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Brandenburg sucht 800 Lehrer bis Sommer

Harter Wettbewerb um Pädagogen Brandenburg sucht 800 Lehrer bis Sommer

Die Abiturprüfungen laufen, das Schuljahr neigt sich bald dem Ende zu. Doch Bildungsminister Günter Baaske (SPD) hat noch Hausaufgaben zu erledigen: Bis zum neuen Schuljahr müssen noch 800 Lehrer gefunden werden. Die Werbung um Pädagogen im märkischen Staatsdienst soll nun verbessert werden.

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Der Wettbewerb um Lehrkräfte ist härter geworden.

Quelle: dpa

Potsdam. Brandenburg muss in den nächsten Wochen noch etwa 800 Lehrer finden und einstellen, um reibungslos ins neue Schuljahr starten zu können. Zum neuen Schuljahr, das Anfang September beginnt, werden 1400 neue Pädagogen benötigt, teilte das Bildungsministerium mit. 600 Lehrer sind demnach bereits gefunden. „Die zuständigen Schulräte und Schulleitungen arbeiten sehr engagiert daran, die notwendigen Lehrkräfte an unsere Schulen zu bekommen“, sagte Ministeriumssprecher Florian Engels. „Das ist aber leider in manchen Fällen über einen gewissen Zeitraum schlicht nicht möglich“, räumte er ein.

Das liege nicht an der mangelnden finanziellen Ausstattung, sondern daran, dass trotz gezielter Werbung nicht immer „in einem angemessenen Zeitraum die passgenauen Lehrkräfte“ gefunden werden. Die Lehrergewerkschaft GEW hatte der Landesregierung zuvor vorgeworfen, sich nicht rechtzeitig um die Nachwuchsgewinnung gekümmert zu haben.

Ministerium: Unterrichtsausfall liegt bei 1,9 Prozent

Das Land überarbeitet derzeit mit Hilfe einer Agentur die Werbestrategie, um potenziellen Lehrerkandidaten für den Staatsdienst in Brandenburg zu begeistern. Anfang Juni soll eine spezielle Internetseite für Interessierte an den Start gehen, hieß es.

Das Ministerium wies zugleich die Kritik am Unterrichtsausfall zurück. Bei manchen Eltern liege der Aausfall „gefühlt“ bei 30 Prozent, so Engels. Insgesamt liege der Vertretungsbedarf bei 9,8 Prozent, die meisten Stunden konnten laut Ministerium jedoch vertreten werden, so dass 1,9 Prozent der Stunden ersatzlos ausfallen mussten. „Aber wir müssen das natürlich ernst nehmen“, so Engels.

Von Torsten Gellner

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