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Brandenburg Brandenburg sucht seine kulturelle Identität
Brandenburg Brandenburg sucht seine kulturelle Identität
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16:02 30.11.2017
Blick in die derzeitige Dauerausstellung „Land und Leute“ im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Kutschstall am Neuen Markt Potsdam. Im kommenden Jahr wird sie abgebaut. Quelle: Gartenschläger
Potsdam

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Potsdamer Kutschstall soll künftig mehr zur Herausbildung der kulturellen Identität des Landes beitragen. „Es soll vor allem ein Haus für die Brandenburgerinnen und Brandenburger werden“, so Kulturministerin Martina Münch (SPD) am Donnerstag bei der Vorstellung des neuen Konzeptes für das Haus in Potsdam.

Wie berichtet erhält die Einrichtung von 2018 an fünf Millionen Euro, um die Räume im Kutschstall umzubauen und digital aufzurüsten. Zudem soll der Jahresetat bis 2024 von derzeit 1,9 auf 2,8 Millionen Euro und der Personalbestand um sieben auf 26 Stellen aufgestockt werden.

Geplant ist unter anderem für 2020 eine neue Dauerausstellung, die den aktuellen Besucherinteressen entgegenkommt. Außerdem sind digitale und interaktive Angebote vorgesehen. Dafür wird die Arbeit der Landesinitiative Kulturland Brandenburg und des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte mehr aufeinander abgestimmt. „Die Identität Brandenburgs ist ein offener und demokratische Diskurs“, sagt der Direktor des Hauses, Kurt Winkler. Das neue Konzept solle vor allem die kulturelle Bildung im Land verbessern und den Brandenburgern eine Auseinandersetzung mit der Landesgeschichte bieten.

Von Mathias Richter

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