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Es wird wieder heiß in Brandenburg

Sonnige Aussichten zum Wochenende Es wird wieder heiß in Brandenburg

Eigentlich eine gute Nachricht: Wir haben ein Sommerhoch! Zum Wochende wird es sogar noch heißer in Brandenburg. Ärmellose T-Shirts raus und einen Eisvorrat zulegen, denn es gibt Temperaturen um die 30 Grad. Doch es gibt auch negative Aspekte. Die Waldbrandgefahr ist groß. Schon jetzt gab es mehr Waldbrände als im letzten Jahr.

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Quelle: dpa

Brandenburg. Das ist ein Wetter wie aus dem Bilderbuch. Die Sonne kann sich voll entfalten, kaum eine Wolke streckt sich über den blauen Himmel. Statt Jacken gibt es T-Shirts. Wir haben ein Sommerhoch in Brandenburg und Berlin.

Ob Sonnenanbeter, Badenixen, Flipflop-Träger oder Eisvertilger, ob grünende Wiesen oder blühende Gärten: Der Sommer 2015 in Brandenburg war großartig. Das zeigen die vielen schönen Fotos der MAZ-Leser.

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Bis zum Wochenende soll es sogar noch heißer werden. „Wir rechnen erneut mit einem recht kräftigen Temperaturanstieg“, sagt ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Potsdam am Dienstag. Vor allem der Süden Brandenburgs sollte sich die Eistüten schon ins Kühlfach legen: Dort gibt es Temperaturen knapp über 30 Grad – im Schatten. Der Norden in Brandenburg kann sich immerhin noch über 28 Grad freuen. Einziges Manko: „Die Wettersituation am Wochenende wird ähnlich labil sein wie am Wochenende zuvor“, so der Wetterfachmann. Heftige Gewitter seien möglich. Ob es tatsächlich dazu kommt, ist bisher aber noch unklar. Zunächst gehen die Wetterexperten von einem Wochenende ohne Niederschläge aus. Die Chance ist erst ab der kommenden Woche wieder höher, etwas Regen abzubekommen.

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Achtung: Waldbrandgefahr!

Mit der Hitze und Trockenheit hält die Waldbrandgefahr jedoch weiter an. Selbst lokale Schauer könnten kaum Abhilfe schaffen, sagt Raimund Engel, Waldbrandschutz-Beauftragter des Landes. Die Hölzer sind derart ausgetrocknet, dass bereits ein kleiner Funke reicht, um sie zu entzünden. Lediglich in der Lausitz und im Spreewald kamen am Dienstag so viele Liter Regen, 12 Liter pro Quadratmeter, herunter, dass die Region kurzzeitig aufatmen kann. In den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel und im Havelland sah es am Dienstag hingegen ganz anders aus. Mit Stufe 4 herrscht eine hohe Waldbrandgefahr. Spitzenreiter mit der höchsten Waldbrandgefahrstufe: Die Prignitz. Teltow-Fläming, Potsdam, Potsdam-Mittelmark und Dahme-Spreewald lagen mit Stufe 3 und 2 noch im Mittelfeld. Zum Wochenende nimmt die Gefahr noch deutlich zu.

Die Feuerwehr muss immer öfter zu Großbränden in Brandenburgs Wälder ausrücken. Insgesamt hat es dort bereits 121 Mal in diesem Jahr gebrannt.

Quelle: dpa

Bereits am vergangenen Wochenende hatte es in Brandenburg zahlreiche Waldbrände gegeben. In den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming war die Polizei beinahe im Dauereinsatz. Am Montag brannte es zum Beispiel auch in Potsdam-Mittelmark.

Kommentar

Die große Dürre

Die drohende Dürre kommt Brandenburgs Landwirte gleich doppelt teuer zu stehen, meint MAZ-Autor Bastian Pauly in seinem Kommentar. Das ist auch eine Folge des Sonderwetterzone, in der sich die Mark befindet. Regentänze, Jammern – all das wird nicht helfen. Den Bauern hilft wohl nur eines. Jetzt lesen >>

Zwischen Verlorenwasser und Werbig mussten die Kameraden einen Großbrand in Zaum halten. Knapp 3 Hektar Wald und Heide brannten nieder. Es entstand ein Schaden von 30000 Euro. Die Ermittlungen laufen. Bisher kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Deutlich mehr Brände als im Vorjahr

Noch immer ist es die Zigarette am Straßenrand, die häufig für Waldbrände sorgt. Insbesondere bei hohen Waldbrandstufen kann sie sich verheerend auswirken. Auch Altmunition ist immer wieder Verursacher von Großbränden. Insgesamt gab es in diesem Jahr bereits 121 Waldbrände in Brandenburg. „Das sind mehr als im Vorjahr“, so Engel. Knapp 100 Hektar sind dabei abgebrannt.

Auch die Bauern leiden unter der extremen Trockenheit: Vor allem beim Getreide seien Ernteausfälle zu befürchten, sagte der Sprecher des Landesbauernverbandes, Holger Brantsch. „Zunächst ist Ende Juni die Gerste dran, da sind auf den Feldern schon viele weiße, also abgestorbene Flächen zu sehen“, so der Fachmann.

MAZonline

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