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Brandenburg Brandenburg will Popmusikern helfen
Brandenburg Brandenburg will Popmusikern helfen
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00:37 26.03.2018
Macht Lobbyarbeit für Brandenburger Bands: die Pop-Beauftragte Franziska Pollin. Quelle: Foto: Stähle
Potsdam

Wie geht es Popmusikern, die in Brandenburg leben? Warum spielen die RBB-Sender nie Titel von Mellow Mark oder den Acrepearls? Weil die Musiker nicht in Berlin leben, dem Zentrum der Popmusik?

Franziska Pollin ist seit Juni 2016 Pop-Beauftragte des Landes Brandenburg. Der Popup-Kongress, der am 23. März von Kulturministerin Martina Münch (SPD) im Casino der Potsdamer Fachhochschule eröffnet wird, ist ein Ergebnis dieses neu geschaffenen Amtes. Die Fragen, wie es um die märkische Popbranche bestellt ist, möchte die 32-Jährige aber nicht pauschal beantworten. „Die Szene muss sich endlich selbst artikulieren!“, sagt sie. „In der Szene grassieren viele politische Forderungen.“

Mit rechten Bands ergaben sich für sie bisher noch keine Kontakte. Ein Kulturpolitiker der AfD hat sich zum Kongress auch nicht angemeldet, die anderen Parteien aber sind vertreten. 190 Teilnehmer haben sich angesagt. In verschiedenen Foren geht es um die Musikwirtschaft, um die Knappheit von Probenräumen in Potsdam und Cottbus und um die Frage, wie man es schafft, ins Radio zu kommen. Brandenburg müsse eine Förderstruktur entwickeln, damit einheimische Bands wachsen und gedeihen können. Dafür kann das Land auch den Europäischen Sozialfonds (ESF) anzapfen.

Pop helfe auch, den Kulturtourismus und die lokale Wirtschaft anzukurbeln, betont Franziska Pollin. 25 000 Besucher strömen jedes Jahr zum Feel-Festival bei Senftenberg, 30 000 gar zum Helene-Beach-Festival bei Frankfurt/Oder. Beim Wilde-Möhre-Festival lassen 6000 Besucher etwa 175 000 Euro im Landkreis Spree-Neiße. „Dabei geht es nicht nur um drei Tage Party. Es gibt auch Umweltschutz-Workshops und Yoga-Seminare. Die Festivals bringen Kultur in entlegene Regionen“, betont die Lobbyistin der Jugendkultur.

Von Karim Saab

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