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Brandenburg Konkurrenzfähig
Brandenburg Konkurrenzfähig
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19:00 05.02.2019
Auch in der Mark wird qualifiziertes Lehrer-Personal benötig. Quelle: Marijan Murat/dpa
Potsdam

Brandenburg hat sich hübsch gemacht – notgedrungen. Denn der öffentliche Dienst steht vor den gleichen Problemen wie die private Wirtschaft. Die Arbeitskräfte fehlen. Wer Bewerber will, muss attraktiv sein. Der Wettbewerb zwischen den Bundesländern ist entsprechend rau geworden, denn gutes Personal fehlt überall. Berlin gibt 55 Millionen Euro zusätzlich aus, um den Lehrern mehr zu zahlen. Sachsen bietet neuerdings die Verbeamtung von Lehrern an, um mithalten zu können. Brandenburg verbeamtet schon längst, und nimmt 56 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich für eine bessere Bezahlung in die Hand. Damit kann sich Brandenburg im Wettbewerb durchaus sehen lassen. Der Druck ist ja auch entsprechend hoch. Bis 2030 muss das Land mehr als 12 000 Pädagogen einstellen. Doch allen Attraktivitätsmaßnahmen zum Trotz ist klar: Ohne Quereinsteiger wird es nicht gehen, selbst wenn jetzt die Studienplätze für die Lehrerausbildung verdoppelt werden. Denn bis die neuen Absolventen ausgebildet sind, werden fünf, sechs weitere Jahre vergehen. Und von den dann 1000 Absolventen werden nicht alle in Brandenburg bleiben. Das war noch nie so, und wird auch nie so sein. Zumal davon auszugehen ist, dass sich noch weitere Länder auf der Jagd nach neuen Mitarbeitern etwas einfallen lassen.

Von Torsten Gellner

In Frankfurt (Oder) standen am Dienstagmorgen Busse und Bahnen still. Anlass war ein Warnstreik der Bus- und Bahnfahrer. In den Tarifverhandlungen fordert Verdi einheitlich eine Anhebung der Entgeltgruppe um 1,80 Euro je Arbeitsstunde für die rund 3000 Beschäftigten des öffentlichen Nahverkehrs. Am Mittwoch soll der Streik in Cottbus fortgesetzt werden.

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Brandenburg stellt über 40 Millionen Euro für den Ausbau des Parks zu einem modernen Standort zur Verfügung. Das Areal soll sich nach Vorstellungen von Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) zum Modellfall für den Strukturwandel in der Lausitz nach der Kohle entwickeln.

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Seiteneinsteiger müssen von erfahrenen Lehrern betreut werden. Der Aufwand wird nun in Brandenburg honoriert. Betreuungslehrer erhalten 100 Euro Zulage im Monat. Im Ringen um Fachkräfte sei das gut angelegtes Geld, heißt es.

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