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Brandenburg Brandenburg würdigt seine Ehrenamtler
Brandenburg Brandenburg würdigt seine Ehrenamtler
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14:11 10.12.2017
Ehrenamtsempfang im Brandenburgsaal der Staatskanzlei: Jeder einzelne Engagierte wurde vorgestellt und gewürdigt. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Brandenburg hat am Sonnabend seine Ehrenamtler gewürdigt. Landtag und Landesregierung haben sich mit einem Empfang in der Potsdamer Staatskanzlei für das ehrenamtliche Engagement bedankt – stellvertretend bei 100 freiwillig Engagierten aus allen Kreisen des Landes.

Landtag und Landesregierung in Brandenburg haben am Samstag das Engagement von 100 ausgewählten Ehrenamtlern aus allen Teilen des Landes bei einem Empfang in der Staatskanzlei in Potsdam gewürdigt. Ein Stimmungsbild.

Ohne Zweifel, Brandenburg wäre wesentlich ärmer, würde es die vielen Menschen nicht geben, die sich ehrenamtlich im Land engagieren. Es gäbe deutlich weniger Freizeitangebote, Hilfe – auch zwischenmenschlich – oder Veränderung. Das Ehrenamt ist ein Motor, der in der Gesellschaft nicht wegzudenken ist und in allen Bereichen des Lebens greift – ob nun im Natur- und Denkmalschutz, bei den Feuerwehren, Sportvereinen, Rettungsdiensten, in Kirchen, auf Dörfern oder in Städten. „Ohne das Ehrenamt wäre unser Land nicht so lebendig, vielfältig, solidarisch und menschlich“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD).

Ministerpräsident Dietmar Woidke (2.v.r.) würdigte unter anderem die ehrenamtliche Arbeit von Jessica Fröhner aus Ketzin und den Zwillingen Thomas (rechts) und Martin Höntsch (links) aus Ruhland. Quelle: Bernd Gartenschläger

Dabei arbeiten Ehrenamtler ohne Bezahlung und freiwillig für das Gemeinwesen. Die persönlichen Gründe sind so vielfältig, wie die Aufgaben. In der Regel eint die Ehrenamtler der Spaß an der Arbeit. Olympiasieger Ronny Raue, der sich selbst kurz als „Kanu-Opa“ bezeichnete, brachte die Motivation in einem treffenden Vergleich mit dem Sport auf den Punkt: Er selbst wolle bei den nächsten olympischen Spielen erneut um die Goldmedaille kämpfen, „aus Leidenschaft“. Genauso sei das bei den Ehrenamtlern, denn die „Leidenschaft kann man nicht ausschalten“, sagt er.

Ehrenamtler arbeiten an Brandenburgs Zukunft

Aber ganz gleich, was die ehrenamtlich Engagierten antreibt, sie alle arbeiten an einer Zukunftsaufgabe für Brandenburg“, betonte Landtagspräsidentin Britta Stark (SPD) am Samstag. Gleichzeitig stünden Ehrenamtler für ein freundliches und solidarisches Miteinander in einer offenen und demokratischen Gesellschaft. „Sie machen Dörfer und Städte zu guten Lebensorten, an denen alle Menschen willkommen sind, denn Heimat entsteht durch Wertschätzung und Unterstützung“, sagte Stark.

MAZ-Chefredakteurin Hannah Suppa (l.) sprach mit Jennifer Dürkoop aus Wittstock/Dosse über ihre zahlreichen Ehrenämter innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr. Quelle: Bernd Gartenschläger

Die Würdigung des Ehrenamtes durch einen gemeinsamen Empfang der Präsidenten, Minister, Sportler und Journalisten fand bereits zum 13. Mal statt. Und der Ort hätte passender kaum gewählt werden können: Im Brandenburgsaal der Staatskanzlei bekamen die ehrenamtlich Engagierten die Möglichkeit des Austauschs – nicht nur untereinander, sondern auch mit Brandenburgs Politikern, Sport- und Medienvertretern.

>> Die MAZ hat exemplarisch mit sechs Ehrenamtlern über ihre Arbeit, Motivation und das Engagement gesprochen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Von Christin Iffert

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