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Brandenburg zahlt mehr für Sozialhilfe

Ausgaben gestiegen Brandenburg zahlt mehr für Sozialhilfe

Die Ausgaben für Sozialhilfe in Brandenburg sind gestiegen. 2014 gab es ein kräftiges Plus im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt sind 589 Millionen geflossen. Zwei Drittel aller Hilfszahlungen sind auf die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen angefallen.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Das Land Brandenburg hat im vergangenen Jahr 589 Millionen Euro für Sozialhilfe ausgegeben. Das ist ein kräftiges Plus von 6,2 Prozent im Vergleich mit 2013, wie das Statistikamt am Dienstag in Potsdam mitteilte. Rein rechnerisch erhielt jeder Einwohner 240 Euro, 14 Euro mehr als 2013. Die Städte Frankfurt (403 Euro) und Brandenburg (342 Euro) lagen über dem Durchschnitt. Den niedrigsten Wert gab es im Landkreis Potsdam-Mittelmark mit 179 Euro je Einwohner. Der größte Teil der Ausgaben entfiel mit 384 Millionen Euro auf die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Mit 65,2 Prozent waren das fast zwei Drittel aller Hilfszahlungen.

Berlin greift ebenfalls tiefer in die Tasche

Auch in Berlin sind die Ausgaben für Sozialhilfe gestiegen. Wie das Statistikamt am Dienstag in Potsdam mitteilte, gab das Land im Jahr 2014 rund 1,67 Milliarden Euro für Sozialleistungen aus. Im Vergleich mit dem Jahr davor ist das ein Plus von 4 Prozent. Rein rechnerisch wurden damit 483 Euro je Einwohner für Sozialhilfe ausgezahlt.

Von MAZonline und dpa

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