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Brandenburg Brandenburger IS-Terrorist wohl Palästinenser
Brandenburg Brandenburger IS-Terrorist wohl Palästinenser
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15:50 03.06.2016
Beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe (Baden-Württemberg) wird ein IS-Terrorverdächtiger dem Haftrichter vorgeführt. Quelle: dpa
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Bliesdorf

Die Herkunft des im Oderbruch festgenommenen mutmaßlichen IS-Terroristen Hamza C. ist unklar. Ein Sprecher des Landkreises Märkisch-Oderland bestätigte einen entsprechenden Bericht der „PNN“ am Freitag. Die Ausländerbehörde habe dies so in den Akten vermerkt.

IS-Terrorist im beschaulichen Bliesdorf>>

Die Bundesanwaltschaft hatte mitgeteilt, dass der 28-Jährige aus Syrien stamme. Stattdessen vermutet das Amt, dass er Palästinenser sein könnte, wie der Sprecher sagte. Bisher habe es keine Interviews zur Identitätsfeststellung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gegeben.

Das Ortseingangsschild von Bliesdorf nahe Wriezen im Landkreis Märkisch-Oderland. Dort lebte ein mutmaßlicher Terrorist. Quelle: dpa-Zentralbild

Unterdessen wurde bekannt, dass die Terrormiliz „Islamischer Staat“ eine Terrorzelle mit zehn Attentätern aufbauen wollte, um in der Düsseldorfer Altstadt einen Anschlag zu verüben. Das berichtet der Spiegel auf seiner Internetseite.

Innenminister vermutet weitere IS-Terroristen>>

Hamza C. nicht dauerhaft in Brandenburg

Bislang war nur bekannt, dass der mutmaßliche IS-Terrorist Hamza C. gemeinsam mit zwei weiteren am Donnerstag in Deutschland festgenommenen Terrorverdächtigen aus Syrien einen Anschlag in der Düsseldorfer Altstadt geplant haben soll. Zwei Selbstmordattentäter wollten sich in die Luft sprengen, die anderen Terroristen sollten mit Gewehren und weiteren Sprengsätzen weitere Menschen töten. Der 28-Jährige, der heute Geburtstag hat, hatte sich nach Erkenntnissen des Landkreises nicht dauerhaft im Bliesdorfer Flüchtlingsheim aufgehalten.

Der mutmaßliche IS-Terrorist hatte in dem Bliesdorfer Flüchtlingsheim eine Unterkunft gefunden, soll sich dort aber nicht dauerhaft aufgehalten haben. Quelle: dpa-Zentralbild

Er sei zwar seit dem 11. September 2015 dort gemeldet, allerdings habe er fünf Monate lang nicht seine Unterstützungsleistung in Höhe von rund 390 Euro abgeholt. Erst am 1. Juni tauchte der Mann zu diesem Zweck wieder im Oderbruch auf. Einen Tag später wurde er in Bliesdorf festgenommen.

Von dpa und MAZonline

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