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Brandenburger Naturschützer schlagen Alarm

Erhalt der Alleen gefährdet Brandenburger Naturschützer schlagen Alarm

Naturschützer in Brandenburg fürchten um die Alleen im Land. Eigentlich hatte sich das Land Brandenburg dazu verpflichtet, jedes Jahr als Ausgleich für gefällte Bäume 5000 neue Exemplare anzupflanzen. Doch es ist Jahre her, dass dieses Ziel erreicht wurde.

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Alleen sind in Brandenburg gefährdet, warnen Naturschützer.

Quelle: dpa

Potsdam. Das fünfte Jahr in Folge werden entlang märkischer Straßen mehr Bäume abgeholzt als nachgepflanzt. Das ist für eine Allianz der Brandenburger Naturschützer ein Verstoß gegen die 2007 verabschiedete Alleenkonzeption. Das Land hatte sich eigentlich verpflichtet, jedes Jahr als Ausgleich für gefällte Bäume 5000 neue Exemplare anzupflanzen. Dieses Ziel wurde 2010 zum letzten Mal erreicht. 2015 waren es nach Angaben des Naturschutzbunds (Nabu) nur 2833, also nur kaum mehr als die Hälfte. Diese Zahl habe der zuständige Landesbetrieb für Straßenwesen für 2015 bestätigt.

Derzeit werden noch rund ein Viertel der Bundes- und Landesstraßen im Land von Alleen gesäumt. Damit gilt die Mark als das alleenreichste Bundesland. Die Naturschutzverbände betonen jedoch, es müsse eins-zu-eins nachgepflanzt werden, damit das so bleibe. Der Nabu verlangt deshalb im Vorfeld von Baumfällungen, mehr und besser in die Planungen einbezogen zu werden. Die Umweltschützer verweisen dabei auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Cottbus (AZ: VG 3 L 89/16). Im Februar hatten die Richter den Verbänden ein Mitwirkungs- und Klagerecht zugestanden.

Von MAZonline

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