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Brandenburger in Thailand unter Mordverdacht

Suizidversuch bei Festnahme Brandenburger in Thailand unter Mordverdacht

Polizeieinsatz in Phuket am Sonntagabend: Ein 36-jähriger Mann aus Brandenburg unter Mordverdacht. Er soll seine Freundin ermordet und in einem Wald verscharrt haben. Seine Wohnung wird umstellt. Als die Polizei in die Wohnung geht, greift der 36-Jährige zu einem Teppichmesser.

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Quelle: dpa (Archiv)

Potsdam/ Bangkok. Ein 36-jähriger Deutscher hat nach Polizeiangaben versucht, sich die Kehle durchzuschneiden, als er in Thailand unter Mordverdacht festgenommen werden sollte.

Die Internetseite der Phuket News schreibt, dass der Mordverdächtige aus Altdöbern (Oberspreewald-Lausitz) stammt. Er selbst hat bei Facebook angegeben, dass er aus „Lübbenau/Spreewald“ stammt. Dort drücken auch viele Menschen ihre Trauer und Unverständnis über die Tat aus.

Der 36-Jährige wurde derweil in ein Krankenhaus im südthailändischen Phuket gebracht, wie ein beteiligter Polizist am Montag in Bangkok sagte. Polizisten hatten demnach am Sonntagabend die Wohnung umstellt, in der sich der 36-Jährige versteckt hielt. „Ich denke, er tat, was er getan hat, um sich der Festnahme zu entziehen“, sagte der Ermittler.

Die 35-jährige thailändische Freundin des Mannes war zuvor tot aufgefunden worden. Sie war am 1. Juli als vermisst gemeldet worden. Nachdem die im Dschungel verscharrte Leiche gefunden worden war, begannen Polizisten, nach dem Deutschen zu fahnden. Die Todesursache der Frau ist unklar. Eine Obduktion steht noch aus.

Nachbarn zufolge war der 36-Jährige im vergangenen Monat nach vier Monaten Beziehung bei seiner Freundin eingezogen. Von der Polizei hieß es, das Paar habe häufig gestritten, weil der Deutsche sehr eifersüchtig gewesen.

Anmerkung der Redaktion

Wir berichten in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden, gibt es Hilfe. Unter der kostenlosen Hotline 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 können Sie anonym mit der Telefonseelsorge sprechen, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnte.

 

Von Hathai Techakitteranun

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