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Brandenburger pfeifen auf Zusatznamen

Ortname selten erweitert Brandenburger pfeifen auf Zusatznamen

„Spargelstadt“, „Pferdestadt“ oder „Fliederstadt“: Zusatznamen sind in Brandenburg wenig beliebt. 2013 hatte das Land noch die Kommunalverfassung für die Namenserweiterung geändert. Doch jetzt traut sich niemand so recht ran. Seither sind nur 20 Gemeinden den Schritt gegangen und haben jetzt einen kurzen Titel.

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Bürgermeister Bernhard Knuth mit dem Ortsschild für die „Spargelstadt“ Beelitz

Quelle: Stadtverwaltung

Brandenburg. Zusatznamen für Kommunen wie „Spargelstadt“ oder „Pferdestadt“ sind in Brandenburg wenig gefragt. Von 418 Brandenburger Gemeinden tragen nur etwa zwei Dutzend einen Extra-Titel, teilte das Innenministerium auf Anfrage mit.

Dabei hatte das Land im März 2013 die Kommunalverfassung dafür geändert. Auf Antrag kann das Ministerium einen Zusatznamen gestatten. Seitdem haben nur 20 Gemeinden ihren Ortsnamen erweitert. Hierzu zählen beispielsweise die Wasserstadt Fürstenberg/Havel, die Glasmacherstadt Döbern, die Fliederstadt Friesack und die Spargelstadt Beelitz.

Vor 2013 war die Namenserweiterung ungleich schwerer. Damals gab es gerade einmal vier Kommunen mit einem Namenszusatz, darunter die Fontanestadt Neuruppin und die Kleiststadt Frankfurt (Oder).

Weitere Anträge liegen dem Innenministerium derzeit nicht vor. In einem Fall zog eine Kommune ihren Antrag zurück. Sie wollte einen Zusatznamen nur für einen Ortsteil. Das ist aber nicht erlaubt.

Von MAZonline und dpa

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