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Brandenburg Brandenburger sagen wieder öfter „Ja“
Brandenburg Brandenburger sagen wieder öfter „Ja“
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14:37 11.10.2015
In Brandenburg gab es 2014 rund 12.800 Eheschließungen. Quelle: dpa
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Potsdam

Die Ehe ist wieder in. Die Zahl der Eheschließungen hat in Brandenburg 2014 einen Höchststand erreicht. Rund 12.800 Ehen wurden 2014 in den Standesämtern registriert - ein Höchstwert seit 1991. Damals waren es rund 8300 Trauungen, etwa halb so viele wie noch im Nachwendejahr 1990, wie Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage antwortete.

Außerdem gab es mehr Paare als je zuvor, die sich für eine Lebenspartnerschaft entschieden. Rund 210 gleichgeschlechtliche Paare ließen eine Lebenspartnerschaft eintragen. 2001, als diese Möglichkeit erstmals bestand, waren es noch 58 Paare.

Hochzeiten in der Landeshauptstadt

966 Eheschließungen gab es im vergangenen Jahr in Potsdam, darunter 27 Lebenspartnerschaften. Das waren 110

Eheschließungen mehr als im Vorjahr.

Die überwiegende Mehrheit der Paare heiratet nach wie vor im Rathaus. Das Trauzimmer des Standesamtes nutzten 669 Paare.

Besondere Orte für die Eheschließung sind aber auch hier gefragt, das Standesamt hat mehrere Außenstellen

eingerichtet.

Schloss Kartzow ist der beliebteste Ort, hier heirateten 83 Paare. Es folgen die Alte Neuendorfer Kirche (82 Paare), das Belvedere auf dem Pfingstberg (73 Paare) und das Krongut Bornstedt (59 Paare).

Weniger Scheidungen

Die Zahl der Scheidungen ist leicht rückläufig und sank 2014 nach zehn Jahren erstmals wieder unter die Marke von 5000: Rund 4900 Eheleute trennten sich im vergangenen Jahr offiziell. 2001 hatte die Zahl der Scheidungen mit 6043 ihren Höchstwert seit 1990 erreicht.

Auch Lebenspartnerschaften halten nicht immer dauerhaft. Mit 33 Partnerschaften wurden 2014 so viele aufgehoben wie in keinem Jahr zuvor.

Von weigelt

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